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IP/09/1401

Br üssel, 2. Oktober 2009

OPEN DAYS 2009 – Europäische Woche der Städte und Regionen (5.-8. Oktober): Endspurt zum größten Ereignis im Kalender der EU-Regionalpolitik

Zum siebten Mal organisieren die Europäische Kommission und der Ausschuss der Regionen der EU die jährlichen OPEN DAYS – die Europäische Woche der Städte und Regionen. Mehr als 7000 europäische, nationale und regionale Entscheidungsträger, Akteure aus der Praxis sowie Vertreter der Wirtschaft, der Zivilgesellschaft und der akademischen Welt werden vom 5. bis zum 8. Oktober an 125 Seminaren und anderen Veranstaltungen in Brüssel teilnehmen. Aber nicht nur aus Europa, sondern auch aus den Vereinigten Staaten, aus China und aus Indien werden Teilnehmer kommen. Ziel dieser viertägigen Veranstaltung ist ein Meinungsaustausch der Regionen und Städte zu einem breiten Spektrum von Fragen . Sie reichen von der Ankurbelung der Wirtschaftsentwicklung und der Bekämpfung der gegenwärtigen Rezession bis zu den langfristigen Herausforderungen des Klimawandels. Unter der Fahne der OPEN DAYS werden zudem in den Mitgliedstaaten weitere 230 lokale Veranstaltungen stattfinden.

Der Präsident der Europäischen Kommission José Manuel Barroso, einer der Redner auf der Eröffnungssitzung beim Europäischen Parlament, erklärte: „Die diesjährige Veranstaltung ist ganz besonders wichtig. Unter dem Titel ‚Globale Herausforderungen, europäische Antworten‛ wird man sich mit der Frage befassen, wie sich die Weltwirtschaft als Folge des Abschwungs wandelt. Europa, seine Mitgliedstaaten und seine Regionen müssen in große, innovative Veränderungen investieren, um sich aus der Krise zu befreien, das europäische Gesellschaftsmodell zu erhalten und weltweit wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Globalisierung ist nicht die Widersacherin der Subsidiarität. Sie ist das genaue Gegenteil. Die Regionen sind der bevorzugte Ort für den Erwerb von Know-how, für Wirtschaftstätigkeit, Beschäftigung, sozialen Zusammenhalt und Innovation.“

Paweł Samecki, EU-Kommissar für Regionalpolitik, erklärte: „Die OPEN DAYS sind die größte Veranstaltung im Jahreskalender der EU-Regionalpolitik; durch sie werden lokale und regionale Ideen und Anliegen ins Licht der Öffentlichkeit gerückt. Nach wie vor erinnert uns die Wirtschaftskrise daran, dass alle Regionen Wege finden müssen, um auf globale Herausforderungen zu reagieren. Die OPEN DAYS sind eine einzigartige Plattform für den Dialog zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor und der akademischen Welt mit dem Ziel, konkrete Lösungen zu suchen.“

Der Präsident des Ausschusses der Regionen, Luc Van den Brande, stellte fest : „ Der 7. Oktober, der dem Klimawandel gewidmete Tag der OPEN DAYS, wird die ideale Plattform für die Kommunal- und Regionalbehörden ganz Europas sein, um im Hinblick auf die UN-Klimakonferenz im Dezember in Kopenhagen mit einem deutlichen Signal auf die Notwendigkeit der Zusammenarbeit zur Bewältigung der Ursachen und Wirkungen der globalen Erwärmung hinzuweisen.

Globale Herausforderungen, europäische Antworten

213  Regionen und Städte sind Partner für die OPEN DAYS 2009; in Gruppen werden sie an Themen wie Innovation oder öffentliche Gesundheit zusammenarbeiten.

Die Seminare der diesjährigen OPEN DAYS konzentrieren sich auf vier Hauptthemen:

  • Rückkehr zum Wachstum: Innovation in Europas Städten und Regionen

  • Regionen und Klimawandel: Europas Weg zu nachhaltiger regionaler Entwicklung

  • Territoriale Zusammenarbeit: über die Grenzen hinweg kooperieren

  • Ergebnisorientierter Blick nach vorn: Bewertung der EU-Kohäsionspolitik und Aussichten für die Zukunft

Ein zentrales Diskussionsthema wird auch die EU-Strategie für den Ostseeraum sein. Sie wurde von der Europäischen Kommission im Juni beschlossen (siehe IP/09/893 ) und ist einer der Schwerpunkte der schwedischen EU-Präsidentschaft, der erste, der anhand eines „makroregionalen“ Konzepts entwickelt wird. Es geht darum, die Zusammenarbeit der acht Ostseeanrainer unter den Mitgliedstaaten zu intensivieren, um die besonderen Herausforderungen und vor allem die Umweltprobleme dieses Raums zu bewältigen . Weitere Ziele sind u. a. die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, der Ausbau der Energie- und Verkehrsnetze und die Verbesserung der – insbesondere maritimen – Sicherheit in der Region. Die stellvertretende schwedische Ministerpräsidentin, Maud Olofsson, sowie die schwedische und die finnische Ministerin für europäische Angelegenheiten, Cecilia Malmström und Astrid Thors, werden während der OPEN DAYS an einem Pressegespräch über die Ostsee teilnehmen.

Weitere Debatten werden sich über die neue makroregionale Strategie für das Donaubecken entwickeln . Der Europäische Rat hat die Kommission aufgefordert, bis Ende 2010 Pläne für eine Donaustrategie zu entwickeln, und der Ausschuss der Regionen wird auf seiner Vollsitzung im Rahmen der OPEN DAYS (7. Oktober).

OPEN DAYS University

Die OPEN DAYS University ist eine der vielen Neuigkeiten im Programm 2009. Sie soll dazu dienen, die akademische Welt stärker einzubinden. Unter anderem wird eine Reihe von Diskussionsrunden mit führenden Wissenschaftlern stattfinden. Der US-amerikanische Autor und Ökonom Jeremy Rifkin , bekannt für seine Vision von der „dritten industriellen Revolution“ als Beginn der „Post-Carbon-Ära“, wird eine Videobotschaft an die Konferenz richten, die die Diskussion darüber anregen wird, wie die europäischen Regionen auf den Klimawandel reagieren können.

„Der Ort der Begegnung“: Regionen machen Geschäfte

Während der OPEN DAYS werden die Räumlichkeiten des Ausschusses der Regionen zum Ort der Begegnung für lokale Experten sowie Vertreter von Banken und internationalen Unternehmen wie Siemens und Motorola, die gemeinsam 33 Seminare über Regional- und Wirtschaftsentwicklung veranstalten werden.

Partnerschaftliche Zusammenarbeit

Die EU-Kohäsionspolitik, die im Zeitraum 2007-2013 mit einem Budget von 347 Mrd. EUR 455 Entwicklungsprogramme in den Mitgliedstaaten unterstützt, setzt eine wirksame Zusammenarbeit zwischen Behörden und Wirtschaft voraus, damit die EU-Mittel bestmöglich genutzt werden. Die OPEN DAYS können helfen, die Fundamente für Partnerschaften und gemeinsame Projekte zu legen.

OPEN DAYS vor Ort: Europa in Ihrer Region

Im Rahmen von „Europa in meiner Region/Europa in meiner Stadt“ finden in 33 Ländern 233 örtliche Veranstaltungen statt. Darunter sind F estivals, Jugenddebatten, Seminare und Sportwettbewerbe . So sollen die Errungenschaften Europas hervorgehoben, so soll das Bewusstsein dafür geschärft werden, in welchem Umfang die Kohäsionspolitik EU-Mittel für die verschiedensten Projekte von Technologieparks über Breitbandverbindungen bis zu Hoch­geschwindigkeitstrassen zur Verfügung stellt .

Hintergrund

Weitere Informationen sind über die Homepage der OPEN DAYS 2009 unter www. opendays .europa.eu abrufbar.

ANLAGE:

Programm Media

OPEN DAYS 2009 partner regions and cities


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