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IP/09/1363

Brüssel, 25. September 2009

Fischerei: Kommission begrüßt Vereinbarung der NAFO über Bestandserhaltungsmaßnahmen

Die Kommission ist weitgehend mit den Fortschritten zufrieden, die auf der Jahrestagung der Organisation für die Fischerei im Nordwestatlantik (NAFO), die vom 21. bis 25. September 2009 in Bergen in Norwegen stattfand, erzielt wurden.

Nach langwierigen Verhandlungen wurde für verschiedene Bestände, darunter Kabeljau, Rotbarsch, Garnelen, Schwarzer Heilbutt, Weißer Gabeldorsch und Bandrochen, eine Einigung über Erhaltungsmaßnahmen erreicht. Die Kommission beurteilt die Vereinbarung als ein insgesamt vernünftiges und ausgewogenes Ergebnis internationaler Zusammenarbeit, zumal wenn berücksichtigt wird, wie weit die Standpunkte der NAFO-Mitglieder zunächst auseinander lagen.

Im Fall des Schwarzen Heilbutt sind allerdings warnende Worte angebracht. Da das wissenschaftliche Urteil über den Zustand dieses Bestands noch unsicher ist, wäre nach dem Vorsorgeprinzip eine Verringerung der zulässigen Gesamtfangmenge zu empfehlen, bis weitere Untersuchungsergebnisse vorliegen. Der Kommission wäre eine Entscheidung in diesem Sinne lieber gewesen. Stattdessen bestand die Mehrheit der Vertragsparteien darauf, die zulässige Gesamtfangmenge von 2009 beizubehalten, was insofern als Kompromiss akzeptiert werden könnte, als weitere Instrumente zur Risikosteuerung und Maßnahmen zur Bewertung der Bewirtschaftungsstrategie flankierend hinzutreten.

Die Vertragsparteien haben zudem ihr Engagement zum Schutz der Schwämme, Korallen und empfindlichen Meeresökosysteme unterstrichen und eine Reihe von vorläufigen Erhaltungsmaßnahmen beschlossen. Ferner wurde ein Bericht über die Umsetzung der neuen Hafenstaatkontrollmaßnahmen angenommen.

Die Organisation für die Fischerei im Nordwestatlantik wurde 1979 mit dem Ziel gegründet, die optimale Nutzung, rationelle Bewirtschaftung und Erhaltung der Fischereiressourcen in ihrem Regelungsbereich zu fördern. Mitglieder der NAFO sind gegenwärtig Kanada, Kuba, Dänemark (in Bezug auf die Färöer und Grönland), die Europäische Union, Frankreich (in Bezug auf St. Pierre und Miquelon), Island, Japan, die Republik Korea, Norwegen, Russland, die Ukraine und die USA.


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