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IP/09/1162

Brüssel, den 17. Juli 2009

Fusionskontrolle: Kommission genehmigt geplante Übernahme von Saeco durch Philips

Die EU-Kommission hat heute die von Philips geplante Übernahme der italienischen Saeco International Group S.p.A (SIG) gemäß der Fusionskontrollverordnung freigegeben. Nach Auffassung der Kommission wird der wirksame Wettbewerb im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) oder in einem wesentlichen Teil desselben durch das Vorhaben nicht erheblich beeinträchtigt.

Philips ist ein Unternehmen, das auf Forschung und Entwicklung setzt und weltweit eine breite Palette elektronischer Produkte herstellt und vertreibt. Das Produktangebot des Konzerns umfasst Unterhaltungselektronik, Haushaltsgeräte, Lampen und Leuchtkonzepte sowie medizinische Geräte. SIG fertigt Kaffeevollautomaten für Haushalt und Gewerbe, die unter den Markennamen Saeco, Gaggia und Spidem vertrieben werden, sowie Vendingautomaten. Die Aktivitäten der beiden Parteien überschneiden sich lediglich bei Kaffeevollautomaten für den Haushalt.

Die Prüfung des geplanten Vorhabens durch die Kommission ergab, dass die Produkte der beiden Unternehmen nicht im engen Wettbewerb miteinander stehen und dass das aus dem Zusammenschluss hervorgehende Unternehmen nach wie vor in Konkurrenz mit mehreren starken Wettbewerbern mit beträchtlichen Marktanteilen stehen würde.

Die Kommission kam ferner zur dem Ergebnis, dass das neue Unternehmen weder imstande noch daran interessiert sein dürfte, andere Hersteller von Kaffeevollautomaten vom Markt auszuschließen.

Deshalb hat die Kommission im vorliegenden Fall keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken.

Weitere Informationen zu diesem Fall unter:

http://ec.europa.eu/competition/mergers/cases/index/m110.html#m_5547


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