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„Sei gesund, sei du selbst“ – Kommission startet Initiative Jugend und Gesundheit

Commission Européenne - IP/09/1109   09/07/2009

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IP/09/ 1109

Brüssel, 9. Juli 2009

„Sei gesund, sei du selbst“ – Kommission startet Initiative Jugend und Gesundheit

Junge Menschen für die aktive Teilnahme an der Entwicklung der EU‑Gesundheitspolitik zu gewinnen – das ist das Ziel einer Initiative, die heute von der EU‑Kommissarin für Gesundheit, Androulla Vassiliou, vorgestellt wurde. Der Startschuss wird mit einer Konferenz über Jugend und Gesundheit am 9. und 10. Juli 2009 in Brüssel gegeben. Mehr als 200 Jugendliche aus ganz Europa im Alter von 18 bis 25 Jahren werden mit politischen Entscheidungsträgern und Gesundheitsorganisationen über wichtige Themen wie Alkohol-, Tabak- und Drogenkonsum, körperliche Bewegung und geistige Gesundheit diskutieren. Aber auch Themen, die über reine Gesundheitsfragen hinausgehen, etwa die Finanzkrise, Ungleichheiten im Gesundheitsbereich, Bildung und die Rolle der Medien, sollen erörtert werden. Die Konferenz wird gemeinsam mit dem Europäischen Jugendforum organisiert und durch eine über das EU‑Gesundheitsportal in mehreren Sprachen aufrufbare Website ergänzt. Auf der Website ist auch ein Blog eingerichtet, in dem Jugendliche ihre Ansichten zum Thema Gesundheit mitteilen können.

Hauptredner der Konferenz sind unter anderem Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Laurentien der Niederlande, der französische Hohe Kommissar für die Jugend, Martin Hirsch, die Stellvertretende Regionaldirektorin des WHO-Regionalbüros für Europa, Nata Menabde, und der Präsident des Europäischen Jugendforums, Tine Radinja. Die teilnehmenden Jugendlichen werden auf allen Sitzungen zu Wort kommen. Damit ein größeres Publikum erreicht werden kann, wird die gesamte Konferenz per Webstream übertragen.

Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou: „Die Gesundheit der Jugendlichen in Europa ist besser als je zuvor. Allerdings gibt es beunruhigende Anzeichen, dass viel zu viele Jugendliche Verhaltensweisen annehmen, die auf lange Sicht ihre Fähigkeit beeinträchtigen, ein gesundes und produktives Leben zu führen, und somit ihre Zukunft gefährden. Ich möchte die Jugend von heute ermutigen, auf ihre Gesundheit zu achten, sich mit politischen Entscheidungsträgern auszutauschen und ihre Ansichten zu Gesundheitsthemen mitzuteilen.“

Ziele der Initiative Jugend und Gesundheit:

  • Jugendliche stärker in die EU‑Gesundheitspolitik einbinden;

  • die Partnerschaft mit der Jugend im Rahmen des Entscheidungsprozesses zu intensivieren;

  • andere Politikfelder auf EU‑Ebene und in den Mitgliedstaaten an der Umsetzung der auf junge Menschen ausgerichteten Präventionsprogramme zu beteiligen;

  • die Maßnahmen der Mitgliedstaaten im Bereich Jugend und Gesundheit zu unterstützen.

Warum diese Initiative notwendig ist, zeigen insbesondere die Ergebnisse einer von „Generation Europe“ durchgeführten Umfrage. Es stellte sich heraus, dass 52 % der Befragten nicht wussten, dass es EU‑Maßnahmen im Bereich Jugend und Gesundheit gibt. Als sie nach ihrem eigenen Beitrag zur Gesundheitspolitik gefragt wurden, forderten 41 % eine direktere Zusammenarbeit mit politischen Entscheidungsträgern, und 40 % schlugen geeignetere Kommunikationskanäle vor.

Website: „Sei gesund, sei du selbst“

Teil der Initiative ist die von der Kommission eingerichtete Website „ Sei gesund, sei du selbst “, die über das EU‑Gesundheitsportal in 22 Sprachen zugänglich ist. Sie gliedert sich in drei Bereiche: die Konferenz, den Wettbewerb Jugend und Gesundheit sowie das vom Europäischen Jugendforum moderierte Blog, in dem Jugendliche ihre Erfahrungen und Meinungen austauschen können. Die Gewinner des Kunstwettbewerbs werden am 9. Juli im Rahmen der Konferenz bekanntgegeben.

Hintergrund

Die EU hat bereits gemeinsam mit Jugendlichen spezielle Aktionen entwickelt. So hat das Europäische Jugendforum im Rahmen der EU-Kampagne „HELP – Für ein Leben ohne Rauch“ ein Europäisches Jugendmanifest mit den Vorstellungen der Jugendlichen erarbeitet, wie den schädlichen Wirkungen des Tabaks angemessen begegnet werden könnte. Die Jugendlichen sind auch Zielgruppe zahlreicher Aktionen zur Gesundheitsförderung, die von Mitgliedern der EU‑Plattform für Ernährung, Bewegung und Gesundheit angeregt wurden. Die Initiative Jugend und Gesundheit möchte auf diesen Aktionen aufbauen.

Weitere Informationen:


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