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IP/ 09/1093

Brüssel, 7. Juli 2009

EU-K ommission stellt weitere 2 Mio. EUR für humanitäre Hilfe zur Unterstützung der Opfer des Konflikts in Georgien bereit

Die Europäische Kommission hat weitere 2 Mio. EUR für Binnenvertriebene, Rückkehrer und die betroffene ansässige Bevölkerung in Georgien bereitgestellt, die nach wie vor ihre Grundbedürfnisse nur mit Unterstützung der Regierung und der internationalen Gemeinschaft decken können.

Der EU-Kommissar für Entwicklung und humanitäre Hilfe, Louis Michel, erklärte dazu: „Vertriebene und andere betroffene Bevölkerungsgruppen in Georgien leiden noch immer unter den Auswirkungen des Konflikts vom August 2008. Unsere jüngsten Analysen der Lage ergaben, dass der Zugang zu Nahrungsmitteln bis zur Ernte 2010 problematisch bleiben wird. Mit dieser Hilfe setzt die EU daher ein wichtiges Zeichen der Solidarität. Die Mittel werden zur Finanzierung von Nahrungsmittelhilfe für die notleidenden Menschen eingesetzt, bis diese ihre Existenzgrundlagen wiederaufgebaut haben und selbst ihre Nahrungsmittelversorgung gewährleisten können.“

Die Mittel werden über das Welternährungsprogramm zur Verfügung gestellt und sollen u.a. für folgende Maßnahmen eingesetzt werden:

  • Nahrungsmittelhilfe für Rückkehrer, die in neuen Siedlungen, Sammellagern oder Gastfamilien leben, sowie für Bewohner von Gebieten, in denen zurückgelassene, nicht zur Wirkung gelangte Kampfmittel noch nicht geräumt wurden;

  • Bargeldtransf er für Ergänzungsnahrung, um eine ausgewogenere Ernährung zu gewährleisten;

  • Bargeld-für-Arbeit-Projekte, die auch zur Instandset zung und zum Ausbau der Infrastruktur und der kommunalen Einrichtungen beitragen werden.

Die Kommission hat damit insgesamt 12 Mio. EUR für humanitäre Hilfe zur Bewältigung der Folgen des Konflikts in Georgien bereitgestellt: 2008, unmittelbar nach dem Ausbruch der Kampfhandlungen, wurden im Eilverfahren zunächst 1 Mio. EUR für die Binnenvertriebenen in Georgien bewilligt ( IP/08/1256 ), mit der anschließenden Nothilfe in Höhe von 5 Mio. EUR ( IP/08/1270 ) sollten die Grundbedürfnisse gedeckt und die Räumung von Minen, Bomben und Granaten sowie psychosoziale Betreuung finanziert werden. Ein dritter Finanzierungsbeschlusse über 2 Mio. EUR wurde Ende 2008 angenommen, um die rückkehrenden Binnenvertriebenen während der Wintermonate zur unterstützen. Weitere 2 Mio. EUR wurden am 17. Februar 2009 für laufende Hilfsmaßnahmen und den Schutz bedürftiger Bevölkerungsgruppen bereitgestellt.


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