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IP/09/1068

Brüssel, 1. Juli 2009

Erasmus Mundus: 10 000 Stipendien für 2009‑2010

Im Rahmen des Programms Erasmus Mundus vergab die Europäische Kommission vor kurzem etwa 10 000 neue Stipendien für das Studienjahr 2009‑2010. So werden 8 385 Studierende und Akademiker für Studien- und Lehrzwecke nach Europa kommen, während 1 561 Europäer einige Zeit an Partnereinrichtungen in Ländern außerhalb Europas verbringen.

Der EU‑Kommissar für allgemeine und berufliche Bildung, Kultur und Jugend, Ján Fige ľ, sagte: „ Erasmus Mundus entwickelt sich stetig weiter . Seit dem Programmstart 2004 wurde es zu einem der weltweit führenden internationalen Mobilitätsprogramme. Mit den Schwerpunkten Qualität und Exzellenz leistet es einen bedeutenden Beitrag zur weltweiten Förderung der europäischen Hochschulbildung.

Benita Ferrero-Waldner, EU-Kommissarin für Außenbeziehungen und die Europäische Nachbarschaftspolitik, erklärte: Bildung spielt eine überaus wichtige Rolle bei der Entwicklung der Länder und schafft Perspektiven für die junge Generation. Mit der Förderung des akademischen Austauschs zwischen Europa und dem Rest der Welt geben wir den Studierenden das Rüstzeug zur besseren Gestaltung ihrer Zukunft und zur Entwicklung gegenseitigen Respekts . Aus diesem Grund ist Erasmus Mundus ein wertvolles Instrument für die Schaffung und Stärkung weltweiter Netze.

Das Kooperations- und Mobilitätsprogramm im Hochschulbereich, Erasmus Mundus, zielt darauf ab, die Qualität der europäischen Hochschulbildung zu steigern sowie den Dialog und das Verständnis zwischen Menschen und Kulturen durch die Zusammenarbeit mit Ländern außerhalb der EU zu fördern.

Erasmus Mundus bietet Masterstudiengänge und Stipendien an

2009 erhalten wieder Studierende und Akademiker aus der ganzen Welt Stipendien für die Teilnahme an einem von 103 Erasmus‑Mundus-Masterstudiengängen. Diese werden von Zusammenschlüssen, so genannten Konsortien, der besten Hochschuleinrichtungen Europas angeboten und schließen mit Doppel-, Mehrfach- oder gemeinsamen Abschlüssen ab.

Die Studiengänge sowie die Stipendien entsprechen den allgemeinen Zielen des Programms Erasmus Mundus, nämlich der Verbesserung der Qualität und der weltweiten Förderung der europäischen Hochschulbildung.

Zum Studienjahr 2009‑2010 erhalten 1 833 Studierende Stipendien, damit sie für ein bis zwei Jahre gemeinsam mit europäischen Studierenden an einem Masterstudiengang ihrer Wahl teilnehmen können. Sie absolvieren die Erasmus‑Mundus‑Studiengänge an zwei oder mehr Universitäten des Masterkonsortiums. 489 Akademiker mit herausragenden akademischen Leistungen kommen im Rahmen eines der Erasmus‑Mundus‑Masterstudiengänge für kürzere Lehr-, Forschungs- und Tutoriumstätigkeiten nach Europa.

Die Stipendiaten stammen aus 105 Ländern: China ist das am häufigsten vertretene Land, gefolgt von Indien, Brasilien, Mexiko, Bangladesch, den USA, Äthiopien, Russland und Indonesien. Die Akademiker kommen aus 75 Ländern: Am häufigsten vertreten sind hier die USA, China, Indien, Australien und Kanada.

Erasmus Mundus unterstützt internationale Partnerschaften für Mobilität zwischen Hochschuleinrichtungen

Im Studienjahr 2009‑2010 fördert Erasmus Mundus 39 Partnerschaften zwischen europäischen Hochschuleinrichtungen und Einrichtungen aus anderen Ländern im Rahmen der EU‑Politik für externe Zusammenarbeit. Ziel ist es, die Entwicklung der Humanressourcen und den Ausbau der Kapazitäten zur internationalen Zusammenarbeit zwischen Hochschuleinrichtungen in Ländern außerhalb Europas zu fördern, indem die Mobilität zwischen der EU und diesen Ländern gestärkt wird. Diese Partnerschaften umfassen insgesamt 735 Hochschuleinrichtungen , davon 349 aus der EU und 386 aus anderen Ländern, und zielen auf die akademische Zusammenarbeit sowie den Austausch von Studierenden und Akademikern ab.

2009‑2010 werden 7 624 Mobilitätszuschüsse zur Finanzierung von Studien, Forschungen und Lehrbesuchen für einen Zeitraum von drei Monaten bis zu drei Jahren an Studierende im ersten Zyklus, Hochschulabsolventen, Doktoranden, Postdoktoranden sowie an Hochschulpersonal vergeben. 1 561 Europäer haben somit die Möglichkeit, Partnereinrichtungen in Ländern außerhalb Europas zu besuchen, und 6 063 Studierende und Akademiker aus Drittländern können europäische Partnereinrichtungen näher kennen lernen.

Fortschritte

2009 begann die zweite Phase des Erasmus‑Mundus‑Programms, das bis Ende 2013 läuft. Ausgehend von den Erfolgen der ersten Phase (2004‑2008) werden weiterhin neue Erasmus‑Mundus‑Masterstudiengänge ausgewählt und Stipendien an herausragende Studierende und Wissenschaftler vergeben.

Für 2010‑2011 sind neue Elemente vorgesehen: darunter Stipendien für einige neu ausgewählte Doktoratsprogramme und Finanzhilfen für europäische Studierende für die Anreise zu den teilnehmenden Universitäten außerhalb der EU .

Ansprechpartner:

Bildung und Kultur:

John Macdonald: +32 229-55267 - john.macdonald@ec.europa.eu

Sophie Andersson: +32 229-50208 - sophie.andersson@ec.europa.eu

Außenbeziehungen und European europäische Nachbarschaftspolitik

Christiane Hohmann : +32 229-91196 - christiane.hohmann@ec.europa.eu

Concha Fernández de la Puente : +32 229-52977 - concha.fernandez-puente@ec.europa.eu

Weitere Informationen:

Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur: Erasmus Mundus [Informationen zu den Förderkriterien und Antragsverfahren]

Europäische Kommission: Erasmus Mundus [weitere Informationen zum Programmhintergrund, Neuigkeiten usw.]


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