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Binnenmarkt: Kommission veranstaltet Konferenz zu Nachahmung und Produktpiraterie

European Commission - IP/08/652   28/04/2008

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IP/08/652

Brüssel, den 28. April 2008

Binnenmarkt: Kommission veranstaltet Konferenz zu Nachahmung und Produktpiraterie

Die Europäische Kommission veranstaltet am 13. Mai 2008 eine Konferenz über das Problem der Produktnachahmung und –piraterie, wobei die Referenten unter anderem die Folgen für Wachstum und Beschäftigung in Europa, Gesundheits- und Sicherheitsrisiken nachgeahmter Waren sowie mögliche Maßnahmen im Kampf gegen die Produktfälschung zur Sprache bringen werden. Mitglieder des Europäischen Parlaments sowie zahlreiche Akteure aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft werden daran teilnehmen.

EU-Kommissar Charlie McCreevy, zuständig für Binnenmarkt und Dienstleistungen, erklärte dazu: „Die wachsende Zahl nachgeahmter und unerlaubt vervielfältigter Produkte im Binnenmarkt bereitet uns zunehmend Sorgen. Bevor die Kommission jedoch weitere Maßnahmen ergreift, müssen wir uns über den Standpunkt der Betroffenen informieren. Die Konferenz bietet eine großartige Gelegenheit, Meinungen und Ideen zur Lösung dieses Problems auszutauschen.“
Die Konferenz beginnt um 9:00 Uhr im „Charlemagne“-Gebäude, Rue de la Loi 170, Brüssel. Sie kann außerdem über Webstreaming unter folgender Adresse mitverfolgt werden:

http://scic.ec.europa.eu/streaming/char/

Hintergrund

Nachahmung und Produktpiraterie – Verletzungen von Rechten an geistigem Eigentum wie Urheberrechten, Marken, Geschmacksmustern oder Patenten – sind sowohl in Europa als auch weltweit ein schnell wachsendes Problem. Sie sind mit verheerenden Folgen für Wirtschaft und Beschäftigung und erheblichen Gesundheits- und Sicherheitsrisiken verbunden. Einer aktuellen Studie der OECD zufolge werden weltweit gefälschte Güter im Wert von 200 Mrd. US-Dollar gehandelt.

Der Kommission engagiert sich stark für die Bekämpfung der Produktnachahmung und –piraterie. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil der Lissabon-Strategie für Wachstum und Beschäftigung. Sowohl innerhalb der EU als auch an ihren Grenzen und in ihren Beziehungen mit Drittstaaten müssen daher konzertierte Maßnahmen ergriffen werden.

So haben das Europäische Parlament und der Ministerrat im Jahr 2004 eine Richtlinie zur Durchsetzung der Rechte des geistigen Eigentums (Richtlinie 2004/48/EG) erlassen, die alle Mitgliedstaaten dazu verpflichtet, durch wirksame Sanktionen gegen Produktnachahmer und -piraten gleiche Wettbewerbsbedingungen für Rechteinhaber in der EU zu schaffen.
Das Konferenzprogramm und weitere Informationen über die Bekämpfung der Produktnachahmung und –piraterie sind abrufbar unter:
http://ec.europa.eu/internal_market/iprenforcement


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