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IP/08/546

Brüssel, den 8.4.2008

EU-Kommissar Louis Michel und der designierte Präsident der Kommission der Afrikanischen Union, Jean Ping, bekunden ihre Besorgnis über den Preisanstieg bei Nahrungsmitteln

Der designierte Präsident der Kommission der Afrikanischen Union, Jean Ping, und der für Entwicklung und humanitäre Hilfe zuständige EU-Kommissar, Louis Michel, haben heute Morgen Themen vom gemeinsamen Interesse für Afrika und Europa erörtert. In diesem Gespräch wies Jean Ping darauf hin, dass die drastische Preiserhöhung bei Nahrungsmitteln für die Bevölkerung in Afrika ein großes Problem darstellt, und rief die internationale Gemeinschaft auf, in den Agrarsektor insbesondere in Afrika zu investieren.

EU-Kommissar Michel zeigte sich besorgt über „die sich abzeichnende Nahrungsmittelkrise, die weniger wahrgenommen wird als die Erdölkrise, in Afrika aber einen wirtschaftlichen und humanitären Tsunami auslösen könnte“. Die Europäische Kommission werde ihre Nahrungsmittelsoforthilfe umgehend erhöhen, aber auch die internationale Gemeinschaft drängen, sich für die Ernährungssicherheit in Afrika einzusetzen. Die für die Landwirtschaft und die ländliche Entwicklung bestimmten Mittel sollen im Rahmen des 10. EEF auf über 1,2 Milliarden EUR (gegenüber 650 Millionen EUR im Rahmen des 9. EEF) steigen.

Präsident Ping und Kommissar Michel unterstrichen die Bedeutung der strategischen Beziehungen zwischen Afrika und der EU und erklärten, dass sie sich weiterhin für die Umsetzung der auf dem Gipfel von Lissabon im Dezember 2007 beschlossenen gemeinsamen Strategie Afrika-EU einsetzen wollen.


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