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IP/08/414

11. März 2008

Europas Innovationspotenzial erschließen: EP gibt grünes Licht für Europäisches Innovations- und Technologieinstitut (EIT)

Das Europäische Parlament hat heute die Verordnung zur Errichtung des Europäischen Innovations- und Technologieinstituts (EIT) angenommen. Die nächsten Schritte sind jetzt die Ernennung des EIT-Verwaltungsrates (bis Juni 2008) und die Einrichtung der ersten zwei oder drei „Wissens- und Innovationsgemeinschaften“ (KIC) (gegen Ende des Jahres 2009).

Der Präsident der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, begrüßte das Ergebnis der Abstimmung im Parlament und erklärte: „Ich bin hocherfreut über diesen entscheidenden Schritt hin zur Errichtung des EIT. Das Institut wird zu einem markanten Punkt in der Innovationslandschaft Europas werden. Es wird Partnerschaften und Kooperationen zwischen Wirtschaft, Forschung und Hochschulwesen in der gesamten Europäischen Union erleichtern und verstärken und damit künftig zur weiteren Förderung von Wachstum und Beschäftigung beitragen.

Zum erfolgreichen Abschluss des Rechtsetzungsverfahrens bemerkte der Präsident ferner: „Alle beteiligten Parteien haben heute ihre Entschlossenheit bekräftigt, das EIT auf den Weg zu bringen.

Um das Innovationspotenzial Europas zu stärken, wird sich das EIT bei seiner Tätigkeit auf hochintegrierte Partnerschaften, so genannte „Wissens- und Innovationsgemeinschaften“ (KIC), stützen. Diese sollen die besten Kräfte aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen sowie sonstige am Innovationsprozess Beteiligte bündeln. Die KIC werden von einem unabhängigen Verwaltungsrat ausgewählt und koordiniert werden, der 18 führende Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Forschung und Wissenschaft umfasst. Kernstück der gesamten Initiative ist die Beteiligung der Unternehmen auf der strategischen wie auch der operativen Ebene.

Die Mitglieder des Verwaltungsrates sollen im Juni 2008 ernannt werden. Im Januar hat die Kommission bereits einen Ad-hoc-Findungsausschuss[1] mit der Aufgabe eingesetzt, künftige Verwaltungsratmitglieder zu ermitteln und vorzuschlagen. In dieser Funktion hat der Ausschuss gerade eine offene Anhörung zu den wichtigsten zu berücksichtigenden Kriterien in die Wege geleitet. Das ganze Verfahren dürfte etwa vier Monate in Anspruch nehmen.

Die ersten zwei oder drei KIC sollen nach der Ernennung des Verwaltungsrates binnen 18 Monaten ausgewählt werden. Der Schwerpunkt wird dabei auf strategischen Bereichen liegen, in denen die EU jetzt und in Zukunft mit großen Herausforderungen konfrontiert ist, wie Klimawandel, erneuerbare Energien sowie Informations- und Kommunikationstechnologien der nächsten Generation.

Nach der Annahme der Verordnung wird der Europäische Rat – möglicherweise bereits im Juni dieses Jahres – über den künftigen EIT- Standort entscheiden.

EIT-Website: www.ec.europa.eu/eit

Siehe auch MEMO/08/153


[1] Zur Einsetzung des Findungsausschusses siehe die Pressemitteilung IP/08/188 vom 6. Februar 2008.


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