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IP/08/406

Brüssel, den 10. März 2008

Auszeichnung der besten Verbraucherschutzkampagnen durch EU-Kommissarin Kuneva anlässlich des Europäischen Verbrauchertags

EU-Kommissarin Meglena Kuneva hat heute im Vorfeld des europäischen Verbrauchertags (15. März) zum ersten Mal den Preis für die beste Verbraucherschutzkampagne („EU Consumer Champion“) vergeben. Den Hauptpreis erhielt Finnland für ein Internetspiel, das junge Verbraucher auf unterhaltsame Weise über ihre Rechte und Pflichten als Online-Shopper aufklären soll. Irland, das Vereinigte Königreich, Ungarn, Estland und Norwegen erhielten ferner eine besondere Auszeichnung für Kampagnen, die auf innovative, erfolgreiche Weise den Schutz der Verbraucherrechte gefördert haben. Der europäische Gewinner wurde aus den besten nationalen Verbraucherschutzkampagnen ausgewählt, bei denen es um so vielfältige Themen ging wie Finanzdienstleistungen, Fluggastrechte, SMS-Kredite, Online-Shopping, Lebensmittelinformationen und Kinder als Verbraucher. Die nationalen Preisträger werden heute Nachmittag mit Kommissarin Kuneva für die offizielle Verleihung in den „Galeries de la Reine“ (Brüssel-Zentrum) zusammentreffen, wo auch eine Pressekonferenz (14:00 Uhr) und eine öffentliche Ausstellung über alle Kampagnen stattfinden werden.

Kommissarin Kuneva erklärte: „Anlässlich des bevorstehenden europäischen Verbrauchertags möchte ich den 490 Millionen Verbrauchern in Europa eine Botschaft übermitteln: ‚Sie haben klar definierte Rechte, und Sie sollten nicht zögern, diese einzufordern! Es sind die Verbraucher, die den Markt bestimmen. Es sind die Verbraucher, die den Wettbewerb antreiben. Scheuen Sie sich also nicht, auszuwählen, den Anbieter zu wechseln, Fragen zu stellen und Ihre Rechte einzufordern!' Ich freue mich, dass in den Mitgliedstaaten so große Anstrengungen unternommen werden, um diese Botschaft zu verbreiten, wie an diesen beeindruckenden Kampagnen deutlich wird.“

Ermittlung herausragender nationaler Kampagnen

In Vorbereitung des Verbrauchertags wurden die Mitgliedstaaten (plus Norwegen und Island) aufgefordert, nationale Wettbewerbe für die beste Verbraucherschutzkampagne des Jahres zu veranstalten und der Kommission die Gewinner im Hinblick auf das große europäische Finale mitzuteilen. Dieser EU-weite Wettbewerb bot Gelegenheit, die Anstrengungen nationaler unabhängiger Organisationen zum Schutz der Verbraucherrechte zu würdigen. Er gab ferner den Mitgliedstaaten die Möglichkeit, vorrangige verbraucherrelevante Anliegen ihrer Bürgerinnen und Bürger zu ermitteln und Ideen hinsichtlich der Sensibilisierung für Verbraucherrechtsfragen auszutauschen. Die Wettbewerbe wurden auf nationaler Ebene von den Europäischen Verbraucherzentren (EVZ) koordiniert.

Ausgezeichnet wurden Kampagnen, die den Verbrauchern am besten dazu verhelfen, im Alltag „ihre Rechte zu kennen und geltend zu machen“. Dabei wurden vielfältige Themen und Ansätze gewählt, um diese Botschaft zu übermitteln.

Die besten Kampagnen in Europa

Die europäischen Gewinner wurden von einer unabhängigen Jury nach den Kriterien Originalität, Zweckdienlichkeit und Wirksamkeit der Kampagne ausgewählt.

Der erste Preis ging an Finnland (finnische Verbraucheragentur) für „Galactor and the Code-breakers“. Diese Kampagne zielt darauf ab, junge Menschen mit Hilfe eines zeitgemäßen, spannenden Internetspiels über ihre Rechte und Pflichten als Verbraucher, insbesondere in Bezug auf Internet- und Mobile-Shopping, aufzuklären. Die Kampagne war so erfolgreich, dass sie auch in anderen Mitgliedstaaten aufgegriffen wurde.

Mit dem Ratespiel „Consumer Challenge Quiz“ gewann das Vereinigte Königreich den Preis in der Kategorie „originellste Idee". Bei dieser Kampagne ging es darum, jungen Menschen mit Lernschwierigkeiten zu helfen, sich besser zu informieren und als selbstbewusste Verbraucher aufzutreten. Irland erhielt den Preis für die „beste Kampagne im Finanzbereich“. Grundlage dieser Kampagne bildete eine hochkarätige Website, die den Verbrauchern helfen soll, sachkundige Entscheidungen in Bezug auf ihre persönlichen Finanzen zu treffen. Den Hauptpreis in der Kategorie „Kinder als Verbraucher“ erhielt Ungarn für die Veranstaltung eines landesweiten Malwettbewerbs für Grundschüler zu drei verbraucherrelevanten Themen. Ferner vergab die Jury Ehrenpreise an Norwegen für die Kampagne „iTunes“ und an Estland für eine Kampagne über verantwortungsvolle Kreditentscheidungen („Make Responsible Credit Decisions“), die von einem unabhängigen Finanzinstitut durchgeführt wurde.

Den Verbrauchertag gemeinsam mit den Verbraucherinnen und Verbrauchern begehen

EU-Kommissarin Kuneva wird heute in den „Galeries de la Reine“ (Brüssel-Zentrum) eine öffentliche Ausstellung über alle nationalen Kampagnen eröffnen und um 14:00 Uhr eine kurze Pressekonferenz abhalten. Die Ausstellung ist vom 10. bis zum 11. März geöffnet, um „Real-Life“-Shoppern Gelegenheit zu geben, die Kampagnen und ihre Botschaften kennenzulernen. Außerdem wird die Kommissarin nachmittags in den „Galeries de la Reine“ die europäischen Gewinner bei einer offiziellen Preisverleihungszeremonie in Anwesenheit betroffener Interessenvertreter vorstellen.
Informationen über die preisgekrönten Kampagnen auf nationaler und EU-Ebene finden Sie unter:

http://ec.europa.eu/consumers/ecd/index_en.htm
Weitere Informationen unter:

http://ec.europa.eu/consumers/index_de.htm


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