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Schon fast 3 von 4 Zahlungen auf Zypern und Malta in Euro

Commission Européenne - IP/08/18   07/01/2008

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IP/08/18

Brüssel, den 7. Januar 2008

Schon fast 3 von 4 Zahlungen auf Zypern und Malta in Euro

Die Euro-Einführung in Zypern und Malta hat sich in der ersten Januarwoche als Erfolg erwiesen. Die Umstellung aller Bar- und bargeldlosen Zahlungen auf den Euro läuft offenbar reibungslos und ohne nennenswerte Probleme. Nach nur wenigen Tagen hatte der Euro das Zypern-Pfund bzw. die Maltesische Lira in den Portemonnaies der Bürger schon weitgehend ersetzt. Am 5. Januar wurden fast drei von vier Barzahlungen im Einzelhandel mit Euro getätigt. Auch wenn sich in den ersten Tagen des neuen Jahres und nach einer geschäftigen Woche, in der auf Malta zudem der Winterschlussverkauf eröffnet wurde, in Banken und Geschäften noch einige Warteschlangen bildeten, scheint sich die Lage jetzt doch zunehmend zu normalisieren.

„Die Einführung des Euro in Zypern und Malta läuft sehr reibungslos. Dies zeugt von der guten Vorbereitung, zu der man alle Beteiligten in den beiden Ländern, allen voran die beiden Regierungen, beglückwünschen muss. Jetzt kommt es entscheidend darauf an, dass die beiden Länder auch weiterhin eine gesunde Finanz- und Haushaltspolitik verfolgen, damit sie in vollem Umfang von den Vorteilen der Wirtschafts- und Währungsunion profitieren können", so Wirtschafts- und Währungskommissar Joaquín Almunia.

Seit 1. Januar ist der Euro die Währung Zyperns und Maltas; in beiden Ländern sind Euro-Banknoten und -Münzen nun offiziell in Umlauf. Der Anteil des Euro an den Barzahlungen im Einzelhandel nahm in der ersten Woche rasch zu: Nach einer Umfrage, die im Auftrag der Kommission bei der zyprischen und maltesischen Bevölkerung durchgeführt wurde[1], erfolgten am 5. Januar (dem ersten Samstag im neuen Jahr) schon rund drei Viertel aller Barzahlungen im Einzelhandel ausschließlich in Euro (Zypern: 72 %, Malta: 73 %). Bei praktisch allen Bargeschäften gaben die Einzelhändler Wechselgeld ausschließlich in Euro heraus (Zypern: 97 %, Malta: 99 %).

Am 5. Januar hatten in beiden Ländern mindestens drei von vier Bürgern nur noch oder überwiegend Euro-Bargeld im Portemonnaie (Banknoten: Zypern 74 %, Malta 76 %; Münzen: Zypern 81 %, Malta 84 %). In Malta hatte die Mehrheit der Bürger nur noch Euro-Banknoten (58 %) und Euro-Münzen (62 %) im Portemonnaie, während die Zahlen in Zypern mit 32 % bzw. 40 % etwas niedriger lagen.

Da die Menschen ihre Landeswährung offenbar möglichst rasch in Euro umtauschen und Euro-Bargeld abheben wollten, bildeten sich bei den Banken am Samstag noch Warteschlagen, vor allem in Malta, wo der Winterschlussverkauf bereits begonnen hat. Die Lage scheint sich jedoch zu normalisieren. In Zypern wurden vom 1. bis zum 4. Januar ca. 179 000 Umtauschgeschäfte bzw. Abhebungen am Bankschalter im Gesamtbetrag von rund 253 Mio. € getätigt. In Malta wurden vom 1. bis zum 5. Januar etwa 132 000 Schalterabhebungen im Gesamtbetrag von rund 88 Mio. € abgewickelt. An Geldautomaten wurden in Zypern bis zum 4. Januar rund 105 000 Abhebungen durchgeführt, in Malta bis einschließlich 6. Januar 202 000 Abhebungen.

Was die Umstellung der Preise auf den Euro angeht, so wurden in beiden Ländern bislang nur vereinzelte Fälle von unlauteren Preiserhöhungen gemeldet, beispielsweise durch Parkhäuser, Kinos und Ärzte. Die Behörden ermitteln in allen Fällen und werden die Verantwortlichen gegebenenfalls auffordern, die früheren Preise wiederherzustellen. Die Verbraucher sind aufgerufen, wachsam zu bleiben und unlauteres Preisgebaren den Behörden oder Verbraucherorganisationen zu melden.
Weitere Informationen auf der Website der GD ECFIN unter:
http://ec.europa.eu/economy_finance/the_euro/
http://ec.europa.eu/economy_finance/thematic_articles/article10547_en.htm
http://ec.europa.eu/economy_finance/thematic_articles/article10547_el.htm
(in griechischer Sprache)

http://ec.europa.eu/economy_finance/thematic_articles/article10547_mt.htm

(in maltesischer Sprache)
Die zyprische Regierung hat eine gebührenfreie Telefon-Hotline zum Euro eingerichtet: 8000 2008;
E-mail: info@euro.cy; Website:

http://www.euro.cy
Die maltesische Regierung bietet eine Euro-Helpline an: Linja Ewro 154;
E-mail: euro@gov.mt; Website:

http://www.euro.gov.mt/


[1] Bis zum Ende der Parallelumlaufphase (31. Januar 2008) werden regelmäßig Umfragen durchgeführt. Die Ergebnisse sind abrufbar unter: http://ec.europa.eu/economy_finance/thematic_articles/article10547_en.htm.


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