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Weinhandelsabkommen zwischen der EU und Australien unterzeichnet

European Commission - IP/08/1851   01/12/2008

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IP/08/1851

Brüssel, den 1. Dezember 2008

Weinhandelsabkommen zwischen der EU und Australien unterzeichnet

Die EU-Kommissarin für Landwirtschaft Mariann Fischer Boel und der australische Außenminister Stephen Smith haben heute in Brüssel ein neues Abkommen über den Weinhandel zwischen Australien und der Europäischen Union unterzeichnet. Dieses Abkommen ersetzt das Abkommen von 1994.

Laut Kommissarin Fischer Boel wahrt das Abkommen die Interessen der EU durch die Einführung von Grundregeln für den Schutz von geografischen Angaben und traditionellen Bezeichnungen und schützt das Weinetikettierungssystem der EU. "Das Abkommen beinhaltet ein ausgewogenes Ergebnis für Europa und Australien und zeigt den guten Willen, mit dem die Verhandlungen geführt wurden. Besonders wichtig ist, dass wir einen Schutz unserer geografischen Angaben und traditionellen Bezeichnungen erreicht haben, was für die europäischen Erzeuger von größter Bedeutung war."

Minister Smith erklärte das Abkommen sei wichtig, weil es der europäischen und der australischen Weinindustrie eine sicheres Handelsumfeld für die Zukunft biete. "Dieses historische Abkommen zeigt, dass sorgfältige Verhandlungen zu einem Gewinn für beide Seiten führen können," so Smith. "Das Abkommen enthält klare Regeln für Aus- und Einfuhr von Weinen für alle betroffenen Erzeuger in Europa und Australien. Für die australischen Erzeuger bedeutet es eine einfachere Anerkennung von Weinherstellungsverfahren und vereinfachte Etikettierungsanforderungen."

In dem Abkommen von 1994 wurde festgelegt, dass australische Erzeuger wichtige EU-Bezeichnungen wie “Champagner”, “Port” und “Sherry” und acht weitere europäische geographische Angaben sowie einige traditionelle Bezeichnungen wie “Amontillado”, “Claret” und “Auslese” nicht länger verwenden sollten. In dem Abkommen von 2008 sind klare Zieldaten für die Rücknahme dieser Bezeichnungen festgelegt.

Das neue Abkommen enthält außerdem die Bedingungen, unter denen Australien eine Reihe von Qualitätsbezeichnungen für Weine wie beispielsweise “vintage”, “cream” und “tawny” weiter für Weine verwenden darf, die nach Europa ausgeführt und auf dem Binnenmarkt verkauft werden.

Die Europäische Gemeinschaft und Australien kamen in dem Abkommen überein, die geografischen Bezeichnungen gegenseitig zu schützen.

Weitere Informationen sind zu finden unter:

http://ec.europa.eu/agriculture/markets/wine/third/index_de.htm
and http://www.daff.gov.au/agriculture-food/hort-wine/wine-policy


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