Chemin de navigation

Left navigation

Additional tools

Autres langues disponibles: FR EN

IP/08/1842

Brüssel, 1.Dezember 2008

Zentralafrikanische Republik: Kommission stellt 6 Mio. EUR an humanitärer Hilfe bereit

Die Europäische Kommission gewährt humanitäre Hilfe in Höhe von 6 Mio. EUR, um rund 200 000 Vertriebene und andere bedürftige Zivilpersonen im Norden der Zentralafrikanischen Republik zu unterstützen. Trotz einiger politischer Fortschritte in jüngster Zeit konnte im vergangenen Jahr aufgrund der herrschenden Bedingungen im Norden des Landes noch keine wesentliche Verbesserung der humanitären Lage erzielt werden. Neben den fast 200 000 Binnenvertriebenen haben rund 98 000 Menschen Zuflucht in Nachbarländern (Tschad, Kamerun und Sudan) gesucht. Ferner halten sich im Nordosten der Zentralafrikanischen Republik etwa 2 600 Flüchtlinge aus Darfur auf.

Louis Michel, EU-Kommissar für Entwicklung und humanitäre Hilfe, erklärte: „Die Europäische Kommission unterstützt die rund 200 000 Bedürftigen in der Zentralafrikanischen Republik weiter mit humanitärer Hilfe, um die große Not der vielen entwurzelten Familien zu lindern. Allerdings sind sich sowohl die Kommission als auch die Regierung der zentralafrikanischen Republik bewusst, dass die Lösung der Probleme nicht in humanitärer Soforthilfe liegt, sondern in der Aushandlung eines dauerhaften Friedens, einer besseren Staatsführung und einer langfristigen Entwicklung“.
Es wird Nothilfe geleistet, um auf die dringendsten humanitären Bedürfnisse einzugehen. Davon abgesehen wird der Schwerpunkt der Maßnahmen nach Möglichkeit auf Gebieten und Sektoren liegen, deren Wiederaufbau und Entwicklung bereits im Rahmen des Europäischen Entwicklungsfonds geplant sind.

2007 gewährte die Kommission humanitäre Hilfe in Höhe von 8 Mio. EUR für bedürftige Menschen in der Zentralafrikanischen Republik[1]. Die gesamte humanitäre Hilfe wird über den Dienst für humanitäre Hilfe der Europäischen Kommission (ECHO) bereitgestellt, der EU-Kommissar Louis Michel untersteht. Die Projekte werden von nichtstaatlichen Hilfsorganisationen, Sonderorganisationen der Vereinten Nationen und vom Roten Kreuz/Roten Halbmond durchgeführt. ECHO hat kürzlich eine Außenstelle in Bangui eröffnet, um die Entwicklung der humanitären Lage zu beobachten, eine aktive Rolle bei der Koordinierung der Hilfe vor Ort zu spielen und die Verwendung der Hilfsgelder der Kommission zu überwachen.

Weitere Informationen: http://ec.europa.eu/echo/index_en.htm


[1] Darüber hinaus stellte sie über die Friedensfazilität für Afrika 15,5 Mio. EUR für die Friedenskonsolidierungsmission FOMUC/Multinationale Truppe in der Zentralafrikanischen Republik (s. IP/07/1425) bereit.


Side Bar

Mon compte

Gérez vos recherches et notifications par email


Aidez-nous à améliorer ce site