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Tierversuche: Neue Website zur Information über alternative Methoden

Commission Européenne - IP/08/1676   11/11/2008

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IP/08/1676

Brüssel, 11. November 2008

Tierversuche: Neue Website zur Information über alternative Methoden

Die Europäische Kommission hat heute eine neue Website eingerichtet zum Tracking System for Alternative test methods Review Validation and Approval (TSAR) (System zur Weiterverfolgung der Überarbeitung, Validierung und Genehmigung von alternativen Testmethoden), durch das die derzeitigen Tierversuche ersetzt, verringert und erträglicher gestaltet werden sollen.

„Diese Website beweist, dass es uns ernst ist mit der Verpflichtung zur Entwicklung von Alternativen für Tierversuche und mit der Transparenz in Bezug auf die erzielten Fortschritte“, erklärte Janez Potočnik, für Wissenschaft und Forschung zuständiges Kommissionsmitglied. „Es liegt sowohl aus ethischen als auch aus Gründen des Tierschutzes in unser aller Interesse, den Einsatz von Tieren für Versuche zu vermeiden. Außerdem brauchen wir schnelle, zuverlässige und kostengünstige Testmethoden, durch die die Produktsicherheit für Verbraucher gewährleistet, die europäische Industrie unterstützt und die Aufsichtsbehörden zufriedengestellt werden.“

TSAR soll es den Bürgern und anderen interessierten Parteien ermöglichen, die Fortschritte bei der Überarbeitung, Validierung und Genehmigung alternativer Testmethoden zu verfolgen, und so mehr Transparenz gewährleisten. Endziel ist es, jeden einzelnen Schritt des Validierungswegs, von der Einreichung einer neuen Methode zur Vorvalidierung bis zur endgültigen Übernahme in Rechtsvorschriften der EU und/oder damit verbundene Leitlinien abzudecken. Ferner werden die bei jedem Verfahrensschritt getroffenen Entscheidungen erläutert. Fällt die endgültige Entscheidung über eine vorgeschlagene Testmethode negativ aus, so werden in TSAR klar die entsprechenden Gründe aufgeführt. Die Website wird immer dann aktualisiert, wenn eine Phase des Verfahrens abgeschlossen ist, so dass stets die neuesten Informationen verfügbar sind. Um den raschen Start zu gewährleisten, deckt die erste Fassung jedoch nur die Genehmigung von Testmethoden im Bereich Chemikalien ab.

Neue alternative Tests durchlaufen mehrere Entwicklungsstadien, vom Vorschlag zur Validierung bis zur endgültigen Übernahme in den EU-Rechtsrahmen. Der Website lässt sich entnehmen, ob eine alternative Testmethode, beispielsweise für „hautreizende/-ätzende Wirkung“ existiert, und ob diese Methode bereits in EU-Recht übernommen oder in anderer Form zwingend vorgeschrieben wurde. Anhand der Einzelheiten zu jeder Methode können interessierte Nutzer feststellen, auf welches der drei Prinzipien sich die Methode bezieht – d.h. ob sie Tierversuche ersetzt, verringert oder erträglicher gestaltet – und welche Rechtsvorschriften für die Methode gelten (falls die Methode bereits zwingend vorgeschrieben ist).

Die Website wird vom Institut für Gesundheit und Verbraucherschutz der Gemeinsamen Forschungsstelle verwaltet.

Internetadresse: http://ihcp.jrc.ec.europa.eu/tsar

Weitere Informationen auch unter: SPEECH/08/574


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