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IP/08/1629

Brüssel, den 4. November 2008

Neue Beobachtungsstelle zur Untersuchung der Flughafenkapazitäten in Europa

Die gemeinschaftliche Beobachtungsstelle zur Flughafenkapazität ist heute offiziell eröffnet worden. Ihre Aufgabe ist es, die Kommission über Maßnahmen zu beraten, die dem Ausbau der Flughafenkapazitäten in der Gemeinschaft dienen. Die Beobachtungsstelle ist außerdem ein wichtiges Instrument bei der Umsetzung des Aktionsplans der Kommission für Kapazität, Effizienz und Sicherheit von Flughäfen in Europa.

Zum Abschluss der Eröffnungsveranstaltung erklärte der für Verkehr zuständige Vizepräsident der Kommission Antonio Tajani: „Die Beobachtungsstelle wird uns in unserem Bestreben unterstützen, Kapazitätsengpässe, die infolge des stetigen Wachstums des Luftverkehrs in Zukunft entstehen könnten, unter Einhaltung der Umweltvorschriften zu vermeiden.“

Die Schaffung der Beobachtungsstelle wurde in dem von der Kommission im Januar 2007 beschlossenen Aktionsplan für Kapazität, Effizienz und Sicherheit von Flughäfen in Europa[1] angekündigt. Der Plan sieht konkrete Maßnahmen vor, die das Leistungsvermögen der vorhandenen Flughafeninfrastruktur voll ausschöpfen und die Planung von neuer Infrastruktur verbessern sollen. Ferner sieht der Plan vor, die Sicherheitsstandards und die Umweltverträglichkeit der Flughafendrehkreuze zu optimieren.

Die Beobachtungsstelle soll ein Forum für den Austausch und die Beobachtung von Daten und Informationen zur Flughafenkapazität sein und als gesamteuropäisches Beobachtungszentrum fungieren. Sie kann auf Aufforderung der Kommission oder von sich aus unverbindliche Stellungnahmen abgeben, die als Grundlage für Leitlinien oder Regulierungsinstrumente dienen können. So kann die Kommission beispielsweise Stellungnahmen zu den Methoden anfordern, die für die Bewertung der Flughafenkapazität eingesetzt werden, zu den Verfahren für die Infrastrukturplanung, zur Intermodalität Bahn/Flugzeug oder der Zugänglichkeit von Flughäfen.

Durch die Zusammensetzung der Beobachtungsstelle ist sichergestellt, dass alle Akteure repräsentiert sind und die Stelle effizient arbeiten kann. In ihr sind sämtliche Mitgliedstaaten, Eurocontrol, das gemeinsame Unternehmen SESAR sowie Hochschulkreise und die Kommission vertreten, ebenso wie Flughäfen, Luftfahrtunternehmen, die beteiligten Gebietskörperschaften, Flughafenkoordinatoren, Umweltschutzverbände und Vereinigungen von Flughafenanwohnern.

Die Beobachtungsstelle wurde für fünf Jahre eingerichtet, nach deren Ablauf der vorgesehene Arbeitsplan abgearbeitet sein dürfte. Zu demselben Zeitpunkt soll auch die Betriebsphase von SESAR anlaufen, des Programms zur Einführung neuer Technologien, mit denen die Betriebskapazitäten der Flughäfen gesteigert werden können.

Weitere Informationen unter:

http://ec.europa.eu/transport/air_portal/airports/index_en.htm


[1] KOM(2006) 819 endg. vom 24. Januar 2007. Der Aktionsplan der Kommission ist vom Europäischen Parlament (Entschließung vom 11. Oktober 2007) und dem Rat (Schlussfolgerungen vom 2. Oktober 2007) gebilligt worden.


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