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IP/08/1054

Brüssel, 27. Juni 2008

Kommission begrüßt Vereinbarung über Strom-verbund zwischen Frankreich und Spanien

EU-Energiekommissar Andris Piebalgs begrüßt die heute zwischen dem spanischen Ministerpräsidenten Zapatero und dem französischen Premierminister Fillon geschlossene Vereinbarung über den Stromverbund Frankreich-Spanien, deren Zustandekommen dem entschlossenen Engagement des europäischen Koordinators, Mario Monti, zu verdanken ist.

Kommissar Piebalgs zeigte sich erfreut über die Vereinbarung, „die nach einer jahrelangen Blockade endlich zustande gekommen ist – dank der großartigen Vermittlungs- und Überzeugungsarbeit von Mario Monti, dem ich ganz herzlich dafür danken möchte.“ Piebalgs unterstrich noch einmal die wichtige Rolle der vier europäischen Koordinatoren, die „deutlich macht, dass Europa einen Mehrwert einbringen kann, wenn es um die Förderung solcher für ein dauerhaftes Wachstum unserer Wirtschaft so bedeutsamer Vorhaben geht. Mit diesem Beispiel vor Augen denke ich darüber nach, ob nicht weitere Koordinatoren für Projekte ernannt werden sollten, bei denen es erhebliche Schwierigkeiten gibt“, stellte Piebalgs abschließend fest.

Die heute geschlossene Vereinbarung basiert auf den Schlussfolgerungen des Berichts, den Mario Monti auf dem Regierungsseminar von Saragossa am heutigen Freitag den Regierungschefs Zapatero und Fillon vorgestellt hat.

Mario Monti, der damit einem von Präsident Sarkozy und Ministerpräsident Zapatero auf dem letzten französisch-spanischen Gipfel geäußerten Wunsch nachkam, ist es in kürzester Zeit gelungen, im Rahmen einer umfassenden Konzertierung mit den Betroffenen die noch zu klärenden zentralen Fragen herauszuarbeiten und geeignete Lösungsansätze zu präsentieren.

Der Bericht empfiehlt eine außergewöhnliche Lösung, nämlich die vollständige unterirdische Führung des grenzüberschreitenden Teilstücks der Gleichstromleitung von Baixas (bei Perpignan) bis Santa Llogaia (bei Figueras), soweit möglich unter Nutzung der bestehenden Infrastrukturen.

Beide Regierungen haben die Schlussfolgerungen gebilligt und die zuständigen Behörden sowie die beiden Übertragungsnetzbetreiber angewiesen, die erforderlichen Schritte einzuleiten, damit dieses vorrangige – zu einem Vorhaben von europäischem Interesse erklärte – Projekt unverzüglich realisiert werden kann.

Mit Mario Monti hatte die Kommission im September 2007 einen europäischen Koordinator ernannt, um die Umsetzung dieses prioritären – aber seit Jahren blockierten – Vorhabens von europäischem Interesse voranzutreiben.

Der Bericht des europäischen Koordinators Mario Monti sowie sämtliche technischen Analysen sind auf der Website der GD TREN unter folgender Adresse abrufbar: http://ec.europa.eu/ten/energy/coordinators/index_en.htm


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