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IP/07/996

Brüssel, den 3. Juli 2007

Öffentliche Anhörung zur Umsetzung der CO2- und Pkw-Strategie der Kommission

Die Europäische Kommission führt am 11. Juli 2007 eine öffentliche Anhörung zur Umsetzung ihrer neuen Strategie zur Verringerung der Kohlendioxid-(CO2)-Emissionen aus in der EU verkauften Neuwagen (Pkw und Kleintransporter) durch. Die im Februar 2007 vorgeschlagene neue Strategie soll durch ein integriertes Konzept das Ziel der EU verwirklichen, bis 2012 bei Neuwagen einen durchschnittlichen CO2-Ausstoß von 120 g Kohlendioxid pro km zu erreichen. Bei der öffentlichen Anhörung können alle betroffenen Interessenvertreter ihre Meinungen und Gedanken dazu äußern, wie die verschiedenen rechtlichen Aspekte des integrierten Konzepts gestaltet werden können.

Der Straßenverkehr verursacht etwa ein Fünftel der CO2-Emissionen der EU, wobei etwa 12 % auf Pkw entfallen. Zwar gab es in den letzten Jahren beträchtliche Verbesserungen bei der Fahrzeugtechnik - besonders bei der Kraftstoffeffizienz, was zu geringeren CO2-Emissionen führt, - doch konnte dies die Folgen des steigenden Verkehrsaufkommens und der zunehmenden Fahrzeuggröße nicht auffangen. Während die 25 EU-Mitgliedstaaten von 1990 bis 2004 die Treibhausgasemissionen insgesamt um fast 5 % senkten, stiegen die CO2-Emissionen aus dem Straßenverkehr um 26 %, obwohl von 1995 bis 2004 die CO2-Emissionen von Neuwagen im Durchschnitt um 12,4 % verringert wurden.

Die Europäische Kommission will gegen diesen Emissionsanstieg vorgehen. In diesem Zusammenhang veröffentlichte sie am 7. Februar 2007 zwei Mitteilungen über die künftige Strategie zur Senkung der CO2-Emissionen von Kraftfahrzeugen[1] und über das künftige Kfz-Regelungssystem[2]. In diesen Mitteilungen legt die Kommission ihre Absicht dar, ein integriertes Konzept zu verfolgen, um bis 2012 bei Neuwagen das EU-Ziel eines durchschnittlichen CO2-Ausstoßes von 120 g Kohlendioxid je km zu erreichen.

Bei dieser öffentlichen Anhörung werden die wichtigsten Interessenvertreter zusammengebracht, um Meinungen zur Umsetzung der vorgeschlagenen Strategie der Kommission einzuholen. Außerdem können die Interessenvertreter Beiträge und Ideen dazu liefern, wie der künftige Rechtsrahmen gestaltet werden könnte, und dabei auch auf die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Aspekte der Vorschläge eingehen. Eine Konsultation der Öffentlichkeit per Internet läuft noch bis 15. Juli 2007.

Die Veranstaltung findet im Gebäude Charlemagne (Raum Alcide de Gasperi) von 9.00-13.00 Uhr statt. Den Vorsitz führen Catherine Day, Generalsekretärin der Kommission, Peter Carl Morgens, Generaldirektor der GD Umwelt, und Heinz Zourek, Generaldirektor der GD Unternehmen, die die Sitzung auch eröffnen. An der Sitzung nehmen Vertreter des Automobilsektors (Hersteller und Händler), NRO und Verbraucherorganisationen teil. In Brüssel akkreditierte Pressevertreter sind zu der Sitzung zugelassen.

Die letzte Fassung des Programms und Informationen über die Anmeldung können auf der CO2- und Kfz- Website zur Konsultation der Öffentlichkeit abgerufen werden:
http://ec.europa.eu/reducing_co2_emissions_from_cars/index_de.htm

Weitere Auskünfte zu den Vorschlägen der Kommission vom 7. Februar 2007 können von folgenden Websites abgerufen werden.

Website der GD Umwelt zu CO2 und Personenkraftwagen: http://ec.europa.eu/environment/co2/co2_home.htm

Website der GD Unternehmen und Industrie zum Thema „CARS21“: http://ec.europa.eu/enterprise/automotive/pagesbackground/competitiveness/cars21.htm


[1] Ergebnisse der Überprüfung der Strategie der Gemeinschaft zur Minderung der CO2-Emissionen von Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen, KOM(2007) 19.

[2] Ein wettbewerbskompatibles Kfz-Regelungssystem für das 21. Jahrhundert, KOM(2007) 22.


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