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Brüssel, 15. März 2007
Dazu der für Gesundheit zuständige Kommissar Markos Kyprianou: „Ein starkes, ganz Europa umfassendes Labornetz ist zur Schaffung eines wirksameren Regelungsrahmens und zur Stärkung des Vertrauens der Öffentlichkeit in die Sicherheit unserer Lebens- und Futtermittel unbedingt erforderlich. Daher begrüße ich die Einweihung dieser neuen gemeinschaftlichen Referenzlaboratorien, die wichtige wissenschaftliche Daten liefern und dazu beitragen werden, dass fundierte und verantwortungsvolle politische Entscheidungen getroffen werden.”
Im Institut für Referenzmaterialen und –messungen werden folgende drei gemeinschaftliche Referenzlaboratorien (GRL) eröffnet:
Die gemeinschaftlichen und die nationalen Referenzlaboratorien bilden ein System, mit dem wirksam kontrolliert werden kann, dass das Vorkommen dieser Stoffe unterhalb der in den Vorschriften als sicher festgelegten Grenzwerte bleibt.
Die drei neuen GRL werden sicherstellen, dass die Untersuchung auf diese Stoffe anhand eines zuverlässigen Standards entlang der gesamten Lebensmittelkette durchgeführt wird. Dazu werden sie der Europäischen Kommission, den nationalen Durchsetzungsstellen und der Lebens- und Futtermittelbranche Informationen über das Vorhandensein dieser drei Stoffklassen bereitstellen sowie Schulungen und Unterstützung anbieten. Sie werden Methoden zum Nachweis und zur Überwachung der festgestellten Risiken für Lebensmittel validieren und Vergleichstests organisieren, so dass die nationalen Laboratorien über einen Leistungsindikator verfügen. Somit tragen die GRL dazu bei, dass das Vertrauen der europäischen Verbraucher in das gesamte System zur Gewährleistung der Sicherheit ihrer Lebensmittel gestärkt wird.
Die GRL werden nach den EU-Vorschriften eingerichtet, um das Regelungssystem der EU bei gleichermaßen hohem Niveau der Laborleistungen in der gesamten EU wirksamer zu gestalten.
http://www.jrc.ec.europa.eu/default.asp@sidsz=more_information.htm