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Drei neue gemeinschaftliche Referenzlaboratorien werden die zuverlässige Untersuchung von Lebens- und Futtermitteln gewährleisten

Commission Européenne - IP/07/334   15/03/2007

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IP/07/334

Brüssel, 15. März 2007

Drei neue gemeinschaftliche Referenzlaboratorien werden die zuverlässige Untersuchung von Lebens- und Futtermitteln gewährleisten

Die Bevölkerung ist zunehmend um die Sicherheit und Qualität von Lebens- und Futtermitteln besorgt. Daher kommt der Forschung eine immer wichtigere Rolle zu, wenn es darum geht, das Vertrauen der Verbraucher zu sichern. Die Europäische Kommission richtet nun drei Laboratorien ein, die die nationalen Behörden bei deren Bemühungen unterstützen sollen, Lebens- und Futtermittel von gefährlichen Stoffen freizuhalten. Die drei gemeinschaftlichen Referenzlaboratorien für Schwermetalle, Mykotoxine und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAH) werden am 16. März vom für Gesundheit zuständigen Kommissar Markos Kyprianou im Institut für Referenzmaterialien und –messungen der Kommission in Geel eröffnet. Bei Schwermetallen, Mykotoxinen und PAH handelt es sich um Stoffe mit möglicherweise schädlichen Auswirkungen auf die Gesundheit, die in Lebensmitteln vorkommen. Die Laboratorien werden Testmethoden validieren, Referenzmaterialien und -messungen entwickeln sowie nationale Laboratorien mit Schulungen und anderen Instrumenten unterstützen, so dass in der gesamten EU für sichere Lebensmittel gesorgt werden kann.

Dazu der für Gesundheit zuständige Kommissar Markos Kyprianou: „Ein starkes, ganz Europa umfassendes Labornetz ist zur Schaffung eines wirksameren Regelungsrahmens und zur Stärkung des Vertrauens der Öffentlichkeit in die Sicherheit unserer Lebens- und Futtermittel unbedingt erforderlich. Daher begrüße ich die Einweihung dieser neuen gemeinschaftlichen Referenzlaboratorien, die wichtige wissenschaftliche Daten liefern und dazu beitragen werden, dass fundierte und verantwortungsvolle politische Entscheidungen getroffen werden.”

Im Institut für Referenzmaterialen und –messungen werden folgende drei gemeinschaftliche Referenzlaboratorien (GRL) eröffnet:

  • GRL für Schwermetalle: Diese Stoffe kommen in allen Lebensmitteln vor. Einige davon sind wichtig für unsere Ernährung, andere, wie z. B. Blei, Kadmium und Quecksilber, haben keinen Nährwert und können in manchen Fällen zu schweren Erkrankungen, wie etwa Krebs, oder zur Schädigung des zentralen Nervensystems führen.
  • GRL für Mykotoxine: Dabei handelt es sich um Stoffe, die von Pilzen gebildet werden, welche in Lebens- und Futtermitteln vorkommen. Schätzungsweise enthalten bis zu 20% der Lebensmittel möglicherweise Mykotoxine, die leichte bis schwere Krankheiten verursachen können.
  • GRL für polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAH): Diese Verbindungen können im Laufe des Herstellungsprozesses in Lebensmittel gelangen. Einige dieser Verbindungen können zu Krebs oder DNA-Mutationen führen.

Die gemeinschaftlichen und die nationalen Referenzlaboratorien bilden ein System, mit dem wirksam kontrolliert werden kann, dass das Vorkommen dieser Stoffe unterhalb der in den Vorschriften als sicher festgelegten Grenzwerte bleibt.

Die drei neuen GRL werden sicherstellen, dass die Untersuchung auf diese Stoffe anhand eines zuverlässigen Standards entlang der gesamten Lebensmittelkette durchgeführt wird. Dazu werden sie der Europäischen Kommission, den nationalen Durchsetzungsstellen und der Lebens- und Futtermittelbranche Informationen über das Vorhandensein dieser drei Stoffklassen bereitstellen sowie Schulungen und Unterstützung anbieten. Sie werden Methoden zum Nachweis und zur Überwachung der festgestellten Risiken für Lebensmittel validieren und Vergleichstests organisieren, so dass die nationalen Laboratorien über einen Leistungsindikator verfügen. Somit tragen die GRL dazu bei, dass das Vertrauen der europäischen Verbraucher in das gesamte System zur Gewährleistung der Sicherheit ihrer Lebensmittel gestärkt wird.

Die GRL werden nach den EU-Vorschriften eingerichtet, um das Regelungssystem der EU bei gleichermaßen hohem Niveau der Laborleistungen in der gesamten EU wirksamer zu gestalten.

http://www.jrc.ec.europa.eu/default.asp@sidsz=more_information.htm


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