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„Dein Europa – deine Zukunft“: Veranstaltung des allerersten EU-Jugendgipfels in einem Monat in Rom

European Commission - IP/07/258   27/02/2007

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IP/07/258

Brüssel, den 27. Februar 2007

„Dein Europa – deine Zukunft“: Veranstaltung des allerersten EU-Jugendgipfels in einem Monat in Rom

Am 24./25. März 2007 werden über 200 junge Menschen aus den 27 Mitgliedstaaten in der italienischen Hauptstadt zum ersten EU-Jugendgipfel zusammentreffen, um den Jahrestag der Unterzeichnung des Vertrags von Rom im Jahr 1957 feierlich zu begehen. Der Jugendgipfel bietet jungen Menschen aus allen EU-Ländern die Möglichkeit, ihre Ansichten über das heutige Europa zu äußern und ihre Hoffnungen für die Zukunft auszudrücken. Die Ergebnisse werden an die europäischen Staats- und Regierungschefs übermittelt, die am selben Wochenende in Berlin tagen.

Die EU-Institutionen[1] arbeiten mit dem Europäischen Jugendforum zusammen, um den allerersten EU-Jugendgipfel am 24./25. März 2007 in Rom auszurichten. Der Gipfel wird im Campidoglio stattfinden, d. h. demselben Gebäude, in dem vor 50 Jahren der Vertrag von Rom durch die sechs Gründungsmitgliedstaaten (Italien, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Belgien und die Niederlande) unterzeichnet wurde. Ziel des Jugendgipfels ist es, die Errungenschaften Europas zu würdigen, aber vor allem, Überlegungen darüber anzustellen, wie das Europa von morgen aussehen soll.

Margot Wallstrom, Vizepräsidentin der Kommission, zuständig für Institutionelle Beziehungen und Kommunikationsstrategie, sagte: „Dieser 50. Jahrestag gibt uns Gelegenheit, bisherige Errungenschaften zu würdigen und über künftige Herausforderungen und Chancen nachzudenken. Die Union hat Europa wiedervereint und gestärkt und unseren Bürgern Freiheit, Stabilität und Wohlstand beschert. Nun, da Europa älter wird und unsere Gesellschaft sich weiterentwickelt, ändern sich auch die Motive der europäischen Integration. Dieser Gipfel stellt eine nie dagewesene Gelegenheit dar, über diese Europäische Union ‚in Bewegung‘ zu diskutieren.“

Der für Bildung und Jugend zuständige EU-Kommissar Ján Figel' sagte: „Die Jugendlichen von heute sind die EU-Bürger von morgen, und je früher sie in Debatten und Foren über die Zukunft Europas einbezogen werden, desto besser werden sie künftige Herausforderungen bewältigen.“

Über 200 junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus unterschiedlichen Kreisen und aus allen 27 EU-Mitgliedstaaten, werden anwesend sein: sechs Teilnehmer aus jedem Mitgliedstaat, 30 Vertreter internationaler Jugend-NRO und acht Vertreter des Europäischen Jugendforums. Vier der sechs nationalen Teilnehmer werden im Rahmen von Jugenddebatten auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene ausgewählt, die von Januar bis Anfang März abgehalten werden.

Auf einem Treffen am 17.-20. Januar 2007 in Brüssel haben die jungen Menschen mit den Vorbereitungen für den Gipfel begonnen. Ausgehend von den auf dieser Auftaktsitzung angenommenen Schlussfolgerungen haben die nationalen Jugendräte in allen EU-Mitgliedstaaten landesweite Debatten auf den Weg gebracht, und zwar in enger Zusammenarbeit mit den Vertretungen der Kommission, den Informationsbüros des Europäischen Parlaments und den Nationalen Agenturen des Programms Jugend in Aktion, des neuen EU-Unterstützungsprogramms für die Jugend. Diese landesweiten Debatten dienen dazu, junge Menschen auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene einzubinden, Delegierte auszuwählen und für einen Bottom-up-Ansatz im Vorfeld des Jugendgipfels zu sorgen.

Der Jugendgipfel wird am Samstag, dem 24. März, in der Universität Rom (Roma III, Literaturfakultät) eröffnet. Am Nachmittag werden sich die jungen Menschen auf sechs Workshops verteilen, in denen folgende Themen zur Diskussion stehen:

  • die Zukunft des EU-Vertrags,
  • das EU-Wirtschafts- und Sozialmodell,
  • nachhaltige Entwicklung,
  • Rolle der EU in einer globalisierten Welt,
  • Demokratie und Zivilgesellschaft,
  • Jugend und Bildung.

Am Sonntag, dem 25. März, werden die Gipfelteilnehmer im Campidoglio-Palast zu einer Vollsitzung zusammentreten, auf der die endgültigen Schlussfolgerungen und Botschaften über die Zukunft Europas verabschiedet werden. Diese werden in den kommenden Jahren als Basis für den strukturierten Dialog zwischen jungen Europäern und den Europäischen Institutionen dienen. Außerdem werden die jungen Menschen bei einem Rundtischgespräch mit Vizepräsidentin Wallström, Kommissar Figel' und Vertretern anderer EU-Institutionen über diese Botschaften diskutieren. Diese Debatte wird der Öffentlichkeit per Internet-Streaming zugänglich sein.

Der Jugendgipfel in Rom findet parallel zu der informellen Tagung des Europäischen Rates am 25. März 2007 in Berlin statt, auf der die Staats- und Regierungschefs eine politische Erklärung annehmen werden, die die Werte und Ziele der Europäischen Union verdeutlicht.

Der Jugendgipfel soll einen Prozess des Dialogs und der Debatten einleiten, der junge Menschen und Jugendorganisationen mobilisiert und der Vorbereitung und Sensibilisierung im Hinblick auf die Europäischen Wahlen 2009 dient.

Die jungen Europäer spielen eine wesentliche Rolle auf der europäischen Bühne. Sie sind wichtige Multiplikatoren der europäischen Idee, was auch bei dem neuen Programm Jugend in Aktion, das im Januar 2007 angelaufen ist, deutlich wird. Dessen Ziel besteht darin, Finanzhilfen für die Mobilität junger Menschen und für Jugendprojekte bis 2013 bereitzustellen. Nächsten Juni wird die Europäische Jugendwoche in Brüssel veranstaltet, bei der die Ergebnisse von Jugendprojekten, die vom vorherigen JUGEND-Programm unterstützt wurden, vorgestellt und die Debatten zwischen jungen Menschen und politischen Entscheidungsträgern fortgesetzt werden sollen.

Weitere Informationen unter:

http://50.europa.eu

http://europa.eu/youth/

http://ec.europa.eu/youth/index_en.html


[1] Die Veranstaltung wird von der Europäischen Kommission in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Parlament, dem Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und dem Ausschuss der Regionen organisiert.


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