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IP/07/1954

Brüssel, den 18. Dezember 2007

Finanzdienstleistungen: Kommission ruft zur Verbesserung des Finanzwissens der EU-Bürger auf

Die Europäische Kommission hat eine Mitteilung über Vermittlung und Erwerb von Finanzwissen angenommen, in der sie auf die Notwendigkeit hinweist, die Finanzkenntnisse der europäischen Bürger zu verbessern und sie so in die Lage zu versetzen, die für ihre Zwecke besten Finanzprodukte und –dienstleistungen zu wählen. Die Verbesserung des Finanzwissens ist für Verbraucher, Wirtschaft und Gesellschaft mit erheblichem Nutzen verbunden. In ihrer Mitteilung legt die Kommission einige Grundsätze dar, um den Vermittlern von Finanzwissen eine Orientierungshilfe zu geben, und kündigt einige praktische Initiativen an.

Dazu das für Binnenmarkt und Dienstleistungen zuständige Kommissionsmitglied Charlie McCreevy: „Zu vielen Verbrauchern fehlen Grundkenntnisse über Finanzprodukte und -dienstleistungen. Dies erschwert es ihnen, die für ihre Zwecke besten Produkte zu wählen oder finanziell für die Zukunft vorzusorgen. Durch die Vermittlung von Finanzwissen können unsere Bürger in die Lage versetzt werden, in finanziellen Dingen die richtigen Entscheidungen zu treffen. Ich rufe die Mitgliedstaaten, die Verbraucherverbände, die Finanzbranche und die anderen Akteure dringend auf, in diesem Bereich tätig zu werden und die Bürger in Finanzfragen zu schulen. Auch die Europäische Kommission wird ihren Teil dazu beitragen.“

Die heute vorgelegte Mitteilung enthält einige Grundsätze, die den Vermittlern von Finanzwissen eine Orientierungshilfe bieten soll, wobei die besten Praktiken zugrunde gelegt wurden. Die Beteiligten werden darin aufgefordert, den Bürgern bereits in der Schule und lebenslang einschlägige Bildungsangebote zu eröffnen, bei der Vermittlung von Finanzwissen Unparteilichkeit und Objektivität zu gewährleisten und Schulungsprogramme auf die tatsächlichen Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppe zuzuschneiden.

Auch die Kommission wird in diesem Bereich Initiativen einleiten. So wird sie insbesondere eine Online-Referenzdatenbank über die laufenden Schulungsprogramme und Forschungsarbeiten einrichten und das Online-Schulungsprogramm Dolceta verbessern (http://www.dolceta.eu), um Lehrern die Aufnahme von Finanzthemen in den allgemeinen Lehrplan zu erleichtern.

Doch sollte die Vermittlung von Finanzwissen nicht als einziges Mittel gesehen werden, um dem unterschiedlichen Informationsstand von Verbrauchern und Anbietern entgegenzuwirken, sondern als Ergänzung zu einem angemessenen Verbraucherschutz und einem verantwortungsvollen Verhalten der Finanzdienstleister.

Ebenfalls veröffentlicht werden heute die Ergebnisse einer von der Kommission in Auftrag gegebenen, umfassenden Studie über Schulungsprogramme und Forschungsarbeiten zum Thema Finanzwissen in den 27 EU-Mitgliedstaaten. Diese Studie soll es erleichtern, Lehren aus den laufenden Initiativen und Forschungsarbeiten zu ziehen; sie verdeutlicht auch die außerordentlich großen Unterschiede bei der Vermittlung von Finanzwissen in der EU.
Weitere Informationen unter:

http://ec.europa.eu/internal_market/finservices-retail/capability/index_de.htm


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