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IP/07/188
Brüssel, den 15. Februar 2007
„Ich bin hoch erfreut, dass heute der erste große Schritt auf dem Weg zu einer EU-weit einheitlichen Hotline-Nummer für vermisste Kinder gemacht wurde,“ sagte EU-Telekomkommissarin Viviane Reding. „Ich fordere die Mitgliedstaaten jetzt zum Handeln auf, damit dies in die Realität umgesetzt wird und Europas Eltern schon bald unter dieser Nummer sofortige Hilfe bekommen.“
116000 ist die erste Rufnummer, die europaweit reserviert wird. Alle anderen Nummern, die mit 116 beginnen, sind in Europa ebenfalls für soziale Dienste reserviert. Diese Entscheidung ist für die Mitgliedstaaten bindend, und die Bürger werden von diesen Gratis-Rufnummern und den darunter angebotenen Diensten profitieren. Anhand einer öffentlichen Konsultation werden ab März diejenigen sozialen Dienste identifiziert, die 116-Nummern nutzen können.
Die Entscheidung wurde zuvor mit den Mitgliedstaaten diskutiert und von diesen gebilligt (siehe IP/06/1866). Sie verpflichtet die Mitgliedstaaten, bestimmte Dienste, die in einer Liste aufgeführt werden, zuzulassen. Die Mitgliedstaaten müssen diese Dienste jedoch nicht selbst anbieten, und so werden in vielen Fällen private Organisationen dafür zuständig sein. Welche Organisationen das sein werden, wird von jedem Mitgliedstaat selbst entschieden.
Weitere Informationen:
http://ec.europa.eu/information_society/policy/ecomm/info_centre/documentation/legislation/