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EU-Kommissar Piebalgs ruft Energieunternehmen dazu auf, eine aktive Rolle bei der Umsetzung der neuen Energiepartnerschaft in der Region Europa-Mittelmeer zu spielen

European Commission - IP/07/1886   10/12/2007

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IP/07/1886

Brüssel, den 10. Dezember 2007

EU-Kommissar Piebalgs ruft Energieunternehmen dazu auf, eine aktive Rolle bei der Umsetzung der neuen Energiepartnerschaft in der Region Europa-Mittelmeer zu spielen

Der für Energie zuständige EU-Kommissar Andris Piebalgs nahm heute als Hauptredner an der Generalversammlung des „Observatoire Méditerranéen de l'Energie” in Brüssel mit einer Präsentation über die Zukunft der Beziehungen zwischen der EU und den Mittelmeerländern im Energiebereich teil. Eine Woche vor der fünften Energieministerkonferenz der EU und der Mittelmeerländer, die am 17. Dezember in Limassol (Zypern) stattfindet, rief der EU-Kommissar die führenden Energieunternehmen der Region dazu auf, eine aktive Rolle bei der Unterstützung des EU-Plans 2008-2013 mit vorrangigen Maßnahmen für die Zusammenarbeit zwischen Europa und den Mittelmeeranrainern im Energiebereich zu spielen.

„Ich messe der Zusage der Unternehmen, einen Beitrag zur regionalen Energiezusammenarbeit zu leisten, großen Wert bei. Wir alle haben ein ausgeprägtes Interesse daran, zusammenzuarbeiten, um die Ziele Energieversorgungssicherheit und Nachhaltigkeit zu erreichen. Die Privatwirtschaft ist für die Durchführung von Projekten und als Ideengeberin von entscheidender Bedeutung“, erklärte Piebalgs.

EU-Kommissar Piebalgs unterrichtete die in Europa und im Mittelmeerraum aktiven Energieunternehmen über die jüngsten Entwicklungen der EU-Energiepolitik. Im Vorfeld der für den 17. Dezember in Zypern geplanten Energieministerkonferenz präsentierte er die EU-Vorschläge für den Plan mit vorrangigen Maßnahmen für die Zusammenarbeit zwischen der EU und den Mittelmeerländern auf dem Gebiet der Energie im Zeitraum 2008-2013, die der Ministererklärung im Anhang beigefügt sind. Es wird damit gerechnet, dass diese Erklärung von den Ministern auf der Konferenz unterstützt und gebilligt wird.

Das „Observatoire Méditerranéen de l’ Énergie“ (OME) ist eine Einrichtung ohne Erwerbszweck, deren Hauptziel die Förderung der Zusammenarbeit zwischen den großen, im Mittelmeerraum tätigen Energieunternehmen ist. Sie wurde 1988 gegründet und wurde anfangs in erheblichem Umfang von der Europäischen Kommission gefördert. Die Organisation OME ist eine wichtige, sehr aktive Interessengruppe und Triebfeder des Barcelona-Prozesses, durch den die Europa-Mittelmeer-Partnerschaft ins Leben gerufen wurde und mit dem das Ziel verfolgt wird, die Verbindungen zwischen der Europäischen Union und ihren Partnerländern zu intensivieren und gleichzeitig engere Beziehungen zwischen den Mittelmeerländern zu unterstützen.

Ihre Hauptziele sind 1.) die Förderung der Zusammenarbeit zwischen ihren Mitgliedern, 2.) die Erstellung von Energieszenarien und die Durchführung von Energiestudien, 3.) die Organisation von Konferenzen, Seminaren und Workshops und 4.) die Unterrichtung der Regierungen und insbesondere der Europäischen Kommission über die Ansichten der Energiewirtschaft zu wichtigen Energiefragen der Region Europa-Mittelmeer.

Die OME setzt sich derzeit aus rund dreißig führenden Energieunternehmen zusammen, die im Raum Europa-Mittelmeer tätig sind (z. B. Botas, DEPA, EDF, Egyptian General Petroleum Corporation, SUEZ-Electrabel, ENEL, ENI, General Electricity Company of Libya, GdF, Sonatrach, Total).


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