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Fusionskontrolle: Kommission wird geplante Übernahme von DoubleClick durch Google eingehender untersuchen

Commission Européenne - IP/07/1688   13/11/2007

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IP/07/1688

Brüssel, den 13. November 2007

Fusionskontrolle: Kommission wird geplante Übernahme von DoubleClick durch Google eingehender untersuchen

Die Europäische Kommission hat beschlossen, die geplante Übernahme des Online-Werbetechnologie-Unternehmens DoubleClick (USA) durch das US-Unternehmen Google auf der Grundlage der EU-Fusionskontrollverordnung eingehender zu prüfen. Das Vorprüfverfahren der Kommission hatte ergeben, dass das Fusionsvorhaben auf den Märkten für Vermittlung und Adserving im Bereich der Online-Werbung zu wettbewerbsrechtlichen Bedenken Anlass geben würde. Die Kommission muss ihre ergebnisoffen geführte Prüfung innerhalb von 90 Arbeitstagen, d. h. bis zum 2. April 2008, abschließen und sich dann in einer endgültigen Entscheidung dazu äußern, ob das Fusionsvorhaben den wirksamen Wettbewerb im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) oder einem wesentlichen Teil desselben erheblich behindern würde.

Google betreibt eine kostenlose Internet-Suchmaschine für Endnutzer und stellt auf seinen Websites Online-Werbeflächen zur Verfügung. Ferner erbringt Google über sein Netz „AdSense“ für Website-Betreiber und Werbetreibende Vermittlungsdienste im Zusammenhang mit dem Verkauf von Online-Werbeflächen auf den Websites seiner Partner.

DoubleClick bietet weltweit vor allem Technologien in den Bereichen Adserving, Management und Auswertung für Website-Betreiber, Werbetreibende und Agenturen an. Mithilfe dieser Technologien können Website-Betreiber und Werbetreibende sicherstellen, dass ihre Werbeanzeigen auf den einschlägigen Websites erscheinen. Zudem ermöglichen ihnen diese Technologien die Protokollierung und Auswertung des Werbeerfolgs.

Am 21. September 2007 meldete Google die geplante Übernahme von DoubleClick bei der Kommission an. Nach dem Vorprüfverfahren hat die Kommission nun beschlossen, das Hauptprüfverfahren einzuleiten und zu untersuchen, ob das Fusionsvorhaben den wirksamen Wettbewerb im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) oder in einem wesentlichen Teil desselben erheblich behindern würde. Die Kommission wird insbesondere untersuchen, ob sich DoubleClick ohne die Fusion auf dem Markt für Vermittlungsdienste im Bereich der Online-Werbung zu einem ernst zu nehmenden Konkurrenten von Google hätte entwickeln können. Ferner wird sie prüfen, ob es durch die Fusion der beiden führenden Anbieter - einerseits von Online-Werbeflächen und Vermittlungsdiensten und andererseits von Adserving-Technologien - auf den entsprechenden Märkten zu Wettbewerbsbeschränkungen zum Nachteil der Verbraucher kommen könnte.
Weitere Informationen im Internet unter:

http://ec.europa.eu/comm/competition/mergers/cases/index/m94.html#m_4731


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