IP/07/162
Brüssel, den 8. Februar 2007
Dazu Charlie McCreevy, für Binnenmarkt und Dienstleistungen zuständiges Mitglied der Europäischen Kommission: „Das Angebot an Finanzprodukten und -dienstleistungen ist heutzutage enorm. Informationsmaßnahmen im Finanzbereich können dazu beitragen, den Verbrauchern das Wissen zu vermitteln, das sie benötigen, um die richtigen Entscheidungen zu treffen, und ich glaube, dass sie unter Gesichtspunkten des Verbraucher- und Investorenschutzes oftmals nützlicher sein können als gesetzliche Regelungen. Ich hoffe, dass diese Konferenz Behörden, privatwirtschaftliche Institutionen und gemeinnützige Einrichtungen dazu ermutigt, voneinander zu lernen und mehr zu unternehmen, um die bei Verbrauchern und Investoren manchmal klaffenden Wissenslücken in Bezug auf Finanzfragen zu schließen.“
Bei dieser von der Europäischen Kommission mit Unterstützung des
Europäischen Parlaments und des deutschen Ratsvorsitzes organisierten,
hochrangig besetzten Konferenz werden Sachverständige aus verschiedensten
Bereichen zur Finanzaufklärung sprechen. Das Teilnehmerspektrum umfasst
Vertreter von Finanzaufsichtsbehörden, Verbraucherverbänden,
Hochschulen und Finanzdienstleisterverbänden. Gegenstand ist die
Aufklärung der Verbraucher in spezifischen Finanzfragen der einzelnen
Lebensabschnitte: von der Ausbildung junger Menschen über Fragen in Bezug
auf Hypotheken und den Umgang mit Darlehen und Schulden bis zu langfristigen
Sparplänen und zur Altersvorsorge.
Die Tagesordnung und ein Formular zur
Online-Registrierung als Teilnehmer finden sich auf folgender Website:
http://ec.europa.eu/internal_market/finances/fscg/index_de.htm#capability