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IP/07/1428

Brüssel, den 2. Oktober 2007

Andris Piebalgs besucht großes Solarkraftwerk in Portugal im Vorfeld der Rahmenrichtlinie der Kommission über erneuerbare Energiequellen

Das für Energiefragen zuständige Kommissionsmitglied, Andris Piebalgs, besuchte heute das Solarkraftwerk in Serpa, Südportugal, das weltweit als leistungsstärkste Anlage gilt. Der Besuch findet zwei Monate vor der Annahme der Kommissionsvorschläge statt, die darauf abzielen, den Einsatz erneuerbarer Energiequellen bis 2020 verbindlich auf 20% des europäischen Energieverbrauchs festzulegen. „Dieses Kraftwerk ist ein gutes Beispiel für die Vorteile, die erneuerbare Energiequellen mit sich bringen: es schafft Arbeitsplätze, reduziert die Treibhausgasemissionen und verringert unsere Abhängigkeit von ausländischen Energiezufuhren“, so Kommissionsmitglied Piebalgs nach dem Besuch der Anlage.

Anfang Dezember 2007 wird die Kommission eine Rahmenrichtlinie mit Maßnahmen vorlegen, durch die das auf dem Europäischen Rat vom letzten März vereinbarte verbindliche Ziel für den Einsatz erneuerbarer Energiequellen, d.h. die Deckung von 20% des Energieverbrauchs, erreicht werden soll. Zum ersten Mal wird die Richtlinie die Heizung und Kühlung durch erneuerbare Energiequellen zusammen mit den beiden traditionellen Sektoren, den nachhaltigen Biokraftstoffen und Ökostrom, berücksichtigen.

Die Photovoltaik ist eine der Technologien, die für die Erzeugung von Ökostrom verwendet werden könnte. Das Solarkraftwerk von Serpa, das im letzten März eingeweiht wurde, hat eine Kapazität von 11 MW und dürfte mit seinen 52 000 Solarzellmodulen Strom in einer Größenordnung von 20 Gigawattstunden pro Jahr erzeugen, genug, um 8 000 Haushalte zu versorgen. Das Solarkraftwerk, das sich auf rund 60 Hektar Schafweideland erstreckt, spart seinen Förderern zufolge 30 000 Tonnen an CO2-Emissionen pro Jahr ein.


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