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Neues Forum für die Forschung über nachhaltige Kernenergie

Commission Européenne - IP/07/1370   21/09/2007

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IP/07/1370

Brüssel, den 21. September 2007

Neues Forum für die Forschung über nachhaltige Kernenergie

Zwischen dem Jahr 2000 und 2050 wird sich der Energieverbrauch weltweit wahrscheinlich verdoppeln, und die Kernenergie wird ein wesentliches Element künftiger kohlenstoffarmer Energiesysteme bleiben. Die europäische Kernindustrie ist die größte der Welt. Ein Drittel des Stroms in Europa stammt aus Kernkraftwerken. Zur Vorbereitung auf die Zukunft und um die europäische Führungsposition in diesem Bereich zu erhalten, wird heute in Brüssel eine Technologieplattform für nachhaltige Kernenergie ins Leben gerufen, die Forschung und Industrie zusammenbringt. Die Plattform soll eine strategische Forschungsagenda und eine Einführungsstrategie festlegen und umsetzen. So wird der Weg geebnet für ein neues und vollständig integriertes europäisches Forschungskonzept, und dies zu einem sehr sinnvollen Zeitpunkt, denn die Kommission bereitet derzeit einen Europäischen Strategieplan für Energietechnologien vor.

Janez Potočnik, für Wissenschaft und Forschung zuständiges Kommissionsmitglied, sagte hierzu: „Für die Länder, die sich für die Kernenergie entscheiden, wird sie ein sehr wichtiger Teil der Lösung des Problems der Versorgungssicherheit und der Treibhausgasemissionen sein. Wir haben in jedem Fall zwei wichtige Aufgaben: wir müssen die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit der Kernenergie sicherstellen und, was noch wichtiger ist, die Kernenergie so umweltneutral wie möglich machen, auch im Hinblick auf das Erbe, das wir künftigen Generationen hinterlassen. In beiden Fällen kann die Forschung die Lösung bieten: durch Innovation und die nächste Generation von Kernkraftwerken, die sicherer und effizienter sind und eine wesentlich geringere Menge an nuklearen Abfällen produzieren, sowie durch zuverlässige Methoden für Recycling und Lagerung.“

Die europäische Technologieplattform vereint alle Akteure im Kernenergiebereich, die ihre Vorstellungen, wie die Branche sich in Zukunft entwickeln soll, einbringen und den dafür erforderlichen Forschungsbedarf benennen sollen. Die Plattform wird die Europäische Kommission und die Regierungen der Mitgliedstaaten fachlich beraten und Empfehlungen aussprechen und so dazu beitragen, EU-weit Prioritäten festzulegen und die Anstrengungen und Finanzmittel auf diese zu konzentrieren. So wird nicht nur die wissenschaftliche Basis in Europa gestärkt, sondern auch der Dialog über zentrale Themen wie Abfallentsorgung, Sicherheit und Schutz der Bevölkerung vor radiologischen Gefahren gefördert. Dies ist von entscheidender Bedeutung, damit die breite Öffentlichkeit die Gewissheit erhält, dass diese Themen angemessen behandelt werden.

Die Technologieplattform wird heute anlässlich einer Konferenz ins Leben gerufen, an der Janez Potočnik, EU-Kommissar für Wissenschaft und Forschung, Andris Piebalgs, EU-Kommissar für Energie, und Alain Bugat, Generaldirektor der französischen Kernenergiebehörde (CEA) teilnehmen.

Weitere Informationen sind abrufbar über:

Vollständiger Wortlaut des strategischen Berichts www.snetp.eu (in Kürze verfügbar)

http://cordis.europa.eu/fetch?CALLER=FP7_EVENTS

http://ec.europa.eu/research/energy/fi/article_1121_en.htm

http://cordis.europa.eu/fp7/euratom/home_de.html


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