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Danuta Hübner in Griechenland: „Finanzmittel aus dem Europäischen Solidaritätsfonds als Soforthilfe für die Bürger und die lokale Wirtschaft angesichts enormer Waldbrandschäden“

European Commission - IP/07/1268   31/08/2007

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IP/07/1268

Brüssel, den 31. August 2007

Danuta Hübner in Griechenland: „Finanzmittel aus dem Europäischen Solidaritätsfonds als Soforthilfe für die Bürger und die lokale Wirtschaft angesichts enormer Waldbrandschäden“

Danuta Hübner, das für die europäische Regionalpolitik zuständige Kommissionsmitglied, hat heute mit einem Hubschrauberflug über die Halbinsel Peloponnes die Evaluierung der durch die Waldbrände der letzten Tage verursachten Schäden eingeleitet. Frau Hübner trifft Premierminister Kostas Karamanlis, den Minister für Wirtschaft und Finanzen Georgios Alogoskoufis und den Vizeminister für Wirtschaft und Finanzen Christos Folias. Darüber hinaus ist ebenfalls ein Treffen mit dem Vorsitzenden der PASOK-Partei, Georgios Papandreou, geplant.

Hübner erklärte: „Ich bin heute hier, um die Solidarität Europas mit all denen zu bekunden, die von dieser beispiellosen Katastrophe betroffen sind. In diesen Tagen fühlen wir uns alle als Griechen. Die Europäische Kommission ist fest dazu entschlossen, alle Möglichkeiten der Unterstützung zu prüfen und alle verfügbaren Finanzmittel zu mobilisieren, um den betroffenen Bürgern und der lokalen Wirtschaft zu helfen sowie die natürliche Landschaft wiederherzustellen.“

Hübner erklärte ferner, die Kommission würde unmittelbar nach Abschluss der Schadensbewertung und Vorlage des Maßnahmenplans durch die Behörden die Finanzierung konkreter Maßnahmen für die geschädigten Regionen und die Umwelt sicherstellen, damit diese möglichst schnell wiederhergestellt werden könnten. Die griechischen Behörden haben zehn Wochen Zeit, um der Kommission einen Antrag auf Unterstützung aus den Mitteln des Europäischen Solidaritätsfonds vorzulegen. Bereits Anfang dieser Woche bekundeten die griechischen Behörden ihre Absicht, finanzielle Unterstützung zu beantragen. Die Dienststellen der Kommission stehen mit jeglicher in dieser Hinsicht erforderlichen Unterstützung zur Verfügung.

Für alle Mitgliedstaaten wurde eine Schwelle festgelegt, ab der der Europäische Solidaritätsfonds bei schweren Katastrophen in Anspruch genommen werden kann. Für Griechenland beläuft sich dieser Betrag auf 1,066 Milliarden EUR. Angesichts der von den griechischen Behörden geschätzten Schadenshöhe (ca. 4 Milliarden EUR) können die Aussichten auf Unterstützung aus dem Solidaritätsfonds als realistisch betrachtet werden. Diese Mittel können zur Finanzierung der dringendsten Nothilfemaßnahmen verwendet werden: Notunterkünfte, Wiederherstellung der Basisinfrastruktur – Strom-, Wasser- und Straßennetz – sowie Aufräumarbeiten in den zerstörten Gebieten und Dörfern. Konkrete Maßnahmen werden vor der Auszahlung der Finanzhilfe von der Kommission und den griechischen Behörden gemeinsam festgelegt.

Die Katastrophe in Griechenland wäre einer der bedeutendsten Fälle der Inanspruchnahme des Solidaritätsfonds seit seiner Einrichtung im Jahr 2002.
Weitere Informationen zur europäischen Regionalpolitik finden Sie unter folgender Adresse:

http://ec.europa.eu/regional_policy/index_en.htm


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