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Vogelgrippe: Hoch pathogenes H5N1-Virus in Bayern bestätigt

European Commission - IP/07/1256   27/08/2007

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IP/07/1256

Brüssel, den 27. August 2007

Vogelgrippe: Hoch pathogenes H5N1-Virus in Bayern bestätigt

Die Europäische Kommission wurde am Samstag von den deutschen Behörden über einen Ausbruch der hoch pathogenen Aviären Influenza in einem Entenhaltungsbetrieb in Bayern informiert. In dieser Region waren im Juli und Anfang August infizierte Wildvögel entdeckt worden. Als der Verdacht auf das Virus aufkam, leiteten die deutschen Behörden umgehend die in den EU-Vorschriften festgelegten Bekämpfungsmaßnahmen ein; die Kommission wird noch heute eine Entscheidung erlassen, mit der die im Umkreis des Ausbruchs abgegrenzten Risikogebiete bestätigt werden.

Der Verdacht auf Vogelgrippe in dem bayerischen Betrieb entstand, als in einer Herde von fast 170 000 Enten eine ungewöhnlich hohe Mortalitätsrate festgestellt wurde. Die vom zuständigen nationalen Labor in Deutschland durchgeführten diagnostischen Tests bestätigten, dass es sich bei dem Virus um den hoch pathogenen H5N1-Stamm handelt. Die deutschen Behörden veranlassten umgehend die Keulung der Enten im Betrieb und wendeten die in der Richtlinie 2005/94/EG vorgeschriebenen Maßnahmen gegen Aviäre Influenza an. Dazu zählt die Abgrenzung einer Schutzzone mit einem Radius von 3 km und einer Überwachungszone mit einem Radius von 10 km um den infizierten Betrieb.

Das aus Schutzzone und Überwachungszone bestehende Gebiet wird als Hochrisikogebiet (Gebiet A) bezeichnet, um das herum ein Gebiet mit geringerem Risiko (Gebiet B) als Pufferzone gegenüber den seuchenfreien Teilen des Landes dient. Es gelten strenge Verbringungskontrollen, Geflügel muss im Stall gehalten werden, Zusammenführungen von Geflügel und anderen Vögeln sind verboten, und die Biosicherheitsmaßnahmen im Betrieb werden verstärkt. Die Kommission wird noch heute eine Entscheidung erlassen, mit der die in Deutschland abgegrenzten A- und B-Gebiete bestätigt werden; Anfang September wird die Seuchenlage vom Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit überprüft werden.
Weitere Informationen finden Sie unter:
http://ec.europa.eu/dgs/health_consumer/dyna/influenza/index.cfm


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