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IP/06/636

Brüssel, den 16. Mai 2006

Klassische Schweinepest in Deutschland: Maßnahmen geändert

Der Ständige Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit befürwortete heute den Entwurf einer Kommissionsentscheidung zur Änderung bestimmter Maßnahmen zur Bekämpfung der in Nordrhein-Westfalen in den letzten Monaten ausgebrochenen klassischen Schweinepest (siehe IP/06/589). Der Ausschuss einigte sich darauf, dass die Vermarktung von Schweinefleisch aus einer Überwachungszone ohne Genusstauglichkeitskennzeichen und besondere Behandlung gesundheitlich unbedenklich ist, sofern strenge Auflagen eingehalten werden. Diese besagen, dass mindestens 21 Tage vor der Schlachtung kein Ausbruch der klassischen Schweinepest in der Überwachungszone, aus der die Schweine stammen, aufgetreten sein darf und dass in allen Betrieben in den Schutz- und Überwachungszonen klinische Untersuchungen (ohne Befund) durchgeführt worden sein müssen. Die Verbringung der Schweine zu einem bestimmten Schlachthof unterliegt einer strengen Überwachung durch die zuständigen Behörden.

Nach der heutigen Entscheidung sollten zudem die Maßnahmen zur Seuchenprävention und –bekämpfung in den Schutz- und Überwachungszonen in Nordrhein-Westfalen mindestens weitere 40 Tage lang gelten. Diese Verlängerung der Maßnahmen wird aufgrund der Art des Virus, das die jüngsten Ausbrüche verursacht hat, und den Erfahrungen bei seiner Tilgung in den letzten 10 Wochen für notwendig gehalten. Schließlich einigte sich der Ständige Ausschuss auf ein Verbot der Verbringung von Schweinen, auch zur Direktschlachtung, aus den Mitgliedstaaten in die drei Regierungsbezirke von Nordrhein-Westfalen. Die Lage wird auf der nächsten Sitzung des Ständigen Ausschusses, die spätestens Mitte Juni stattfinden soll, erneut überprüft.


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