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IP/06/1903

Brüssel, den 1.Januar.2007

Slowenien führt den Euro ein

Mit dem heutigen Tag gilt der Euro auch in Slowenien, womit sich das Land in die 12 Länder Europäischen Union einreiht, die bereits dem Euroraum angehören. Die gemeinsame Währung wurde 1999 eingeführt, die Euro-Banknoten und Münzen folgten drei Jahre später, am 1. Januar 2002. Den ersten Meldungen zufolge ist in Slowenien alles nach Plan verlaufen, die Menschen konnten ihr erstes Euro-Bargeld aus den Bankautomaten ziehen und damit ihre Frühstücksbrötchen und den Kaffee bezahlen.

„Dies ist ein wichtiger Tag für Slowenien, das als erstes der 2004 der EU beigetretenen Länder den Euro einführt. Ich möchte der slowenischen Regierung und allen an dieser Umstellung Beteiligten gratulieren. Jetzt, wo die slowenischen Bürger mit dem Euro bezahlen und das Wechselgeld in Euro herausbekommen, sollten sie in den nächsten Tagen und Wochen wachsam sein und auch auf die Preise achten,“ erinnerte der Europäische Kommission Joaquín Almunia.

Ab heute ist der Euro die slowenische Währung und damit sind die Euro-Banknoten und Euro-Münzen gesetzliches Zahlungsmittel in diesem Land. Die Umstellung auf den Euro erfolgte zu einem Umrechnungskurs von 239,640 Tolar je Euro, entsprechend einer auf der Grundlage eines Kommissionsvorschlags getroffenen Entscheidung des ECOFIN-Rates vom Juli 2006.

Slowenien ist das erste der 10 Länder, die der EU 2004 beigetreten sind, das den Euro einführt. Damit schließt es sich den 11 EU-Ländern an, die die gemeinsame Währung 1999 bzw. 2001 in Griechenland einführten.

Mit den 2 Millionen Slowenen leben im Euroraum nunmehr 316,6 Millionen Menschen.

Die Slowenen konnten ihre ersten Euro-Banknoten aus den Geldautomaten ziehen, die während der Nacht zum 1. Januar auf den Euro umgestellt wurden. Da der 2. Januar in Slowenien auch ein Bankfeiertag ist, müssen Banken und Geschäfte erst am Mittwoch die Nagelprobe bestehen.

Der Tolar wird bis zum 14. Januar weiterhin parallel zum Euro gesetzliches Zahlungsmittel sein, danach hat allein der Euro diesen Status. Die so genannte Parallelumlaufphase ist relativ kurz, trägt aber den Erfahrungen aus dem Jahr 2002 Rechnung, als die alten Währungen sehr viel früher als erwartet nicht mehr im Umlauf waren. Die Slowenen werden jedoch weiterhin Tolar bei ihren Banken tauschen können.

Slowenien begann mit den Vorbereitungen auf den Euro mit seinem Beitritt. Die Tatsache, dass es das erste der Beitrittländer ist, das die gemeinsame Währung einführt, ist Ausdruck der stabilitätsorientierten Politik der Regierung.

Nach den Herbstprognosen der Kommission 2006 dürfte Slowenien ein Wirtschaftswachstum von 4,8 %, eine Inflationsrate von 2,5 %, eine Staatsverschuldung von 28 % und eine Arbeitslosenquote von 6,1 % verzeichnen. Das Pro-Kopf-BIP wird auf 82 % des EU-Durchschnitts geschätzt.

Informationen zu den Vorzügen der Euro-Einführung, zu den praktischen Vorbereitungen Sloweniens auf den EURO und zu damit im Zusammenhang stehenden Fragen sind den letzten Pressemitteilungen vom 21. Dezember 2006 (IP/06/1875) und vom 28. Dezember 2006 (IP/06/X) zu entnehmen.

http://ec.europa.eu/economy_finance/euro/slovenia/main_en.htm

http://www.evro.si

Die slowenische Regierung hat einen gebührenfreien Dienst "EVROFON“ eingerichtet: 0802002 - E-mail: evrofon@gov.si, Website: www.evro.si


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