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IP/06/176

Brüssel, den 16. Februar 2006

Europäische Kommission unterzeichnet Vereinbarung mit UN-HABITAT zur Förderung zukunftsbeständiger Städte

Die Europäische Kommission unterzeichnete heute eine Vereinbarung mit der UN-Städteorganisation HABITAT zur Förderung der Forschungszusammenarbeit zwischen den beiden Organisationen. UN-HABITAT ist das Siedlungsprogramm der UN; die neue Vereinbarung wird den Forschern helfen, Themen wie Stadtplanung und Gute Regierungsführung, Unterbringung, Wassermanagement, sanitäre Einrichtungen und Bodennutzung anzugehen. Die Ergebnisse dieser gemeinsamen Forschungsbemühungen werden Sachverständigen und politischen Entscheidungsträgern, die in den damit zusammen hängenden Bereichen tätig sind, zur Verfügung gestellt.

Janez Potočnik, das für Wissenschaft und Forschung zuständige Mitglied der Europäischen Kommission, sagte dazu: „Die Forschung verfügt über ein großes Potential, der Herausforderung der Städte zu begegnen. Sie kann zu innovativen und dauerhaften Lösungen beitragen. Diese Vereinbarung macht es der EU und UN-HABITAT möglich, bereits erzielte Erfolge auszubauen und sich auf die Möglichkeiten und Herausforderungen der Zukunft einzustellen.”

Bis 2050 werden weltweit 6 Milliarden Menschen in Städten leben. Derzeit sind fast 80 % der Bevölkerung der EU Stadtbewohner, und nachhaltige Entwicklung gilt als eine der größten Herausforderungen. In der Strategie der EU für nachhaltige Entwicklung wird darauf hingewiesen, dass die lokalen Behörden die wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und ökologischen Aspekte der Städte, in denen wir leben, miteinander vereinbaren müssen. Auch in der Millenniumerklärung der Vereinten Nationen wurde die Notwendigkeit anerkannt, gegen den sozialen Abbau anzugehen und die Arrmen in der Stadtbevölkerung weltweit zu unterstützen. UN-HABITAT beteiligt sich daran durch die Bereitstellung angemessener Unterkünfte für alle und hat sich das Ziel gesetzt, bis 2020 die Lebensbedingungen von mindestens 100 Millionen Slumbewohnern zu verbessern.

Ab Mitte 2006 haben politische Entscheidungsträger und Wissenschaftler Zugang zu den Forschungsergebnissen und Strategieempfehlungen zu zukunftsbeständigen Städten über eine Datenbank mit über 250 Projekten, die aus Mitteln des Forschungsrahmenprogramms der EU und durch UN-HABITAT finanziert wurden. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Organisationen beginnt mit einem Projekt, das der Gewinnung neuer Erkenntnisse in der Forschung im Bereich der städtischen Umwelt und der Festlegung bewährter Verfahren dient.
Weitere Informationen zum Umwelt-Forschungsprogramm der Europäischen Kommission unter:

http://ec.europa.eu/research/environment/index_en.htm
Mehr über UN-HABITAT unter:

http://www.unhabitat.org/


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