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IP/06/170

Brüssel, den 15. Februar 2006

Vogelgrippe-Virus H5N1 bei Schwänen in Deutschland: Behörden ergreifen Vorsichtsmaßnahmen

Die deutschen Behörden haben die Europäische Kommission letzte Nacht informiert, dass das Vogelgrippe-Virus H5N1 bei toten Wildschwänen auf der Insel Rügen/Ostsee festgestellt wurde. Zum Zweck weiterer Tests werden Proben an das Gemeinschaftliche Referenzlabor in Weybridge geschickt. Die deutschen Behörden befolgen dieselben Vorsichtsmaßnahmen wie die anderen Mitgliedstaaten, in denen das H5N1-Virus bei Wildvögeln durch Weybridge bestätigt wurde (Griechenland, Italien) oder starke Verdachtsfälle bestehen (Slowenien, Österreich). Wie bereits gegenüber diesen Mitgliedstaaten wird die Kommission heute eine Entscheidung mit Vorsichtsmaßnahmen für Deutschland erlassen. So wird eine 3 km-Schutzzone rund um den Fundort der Schwäne sowie eine umgebende Überwachungszone von 10 km (einschließlich Schutzzone) eingerichtet. In der Schutzzone gelten folgende Vorschriften: Geflügel unterliegt der Stallpflicht, der Transport von Geflügel ist mit Ausnahme der direkten Überführung zum Schlachthof verboten und der Versand von Fleisch außerhalb der Zone ist nur unter bestimmten Bedingungen erlaubt. Sowohl für die Schutz- als auch für die Überwachungszone gelten folgende Vorschriften: die Biosicherheitsmaßnahmen in landwirtschaftlichen Betrieben sind zu verstärken, das Jagen von Wildvögeln ist verboten und die Geflügelhalter und ihre Familien müssen für den Umgang mit der Krankheit sensibilisiert werden. Der Ständige Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit wird den Stand der Vogelgrippe in allen betroffenen Ländern auf seiner Sitzung, d. h. heute und morgen, erörtern.


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