Navigation path

Left navigation

Additional tools

Other available languages: EN FR

IP/06/1657

Brüssel, den 30. November 2006

Die EU und die Länder des Schwarzmeer- und des kaspischen Raums vereinbaren gemeinsame Energiestrategie

Heute fand in Astana, Kasachstan, die Konferenz der Energieminister der „Baku-Initiative“ statt, in deren Rahmen die EU-Länder und die Regierungen der Länder des kaspischen Raums und der Schwarzmeerregion zusammenkommen. Auf der Ministerkonferenz wurde ein neuer Energiefahrplan vereinbart, in dem ein langfristiger Plan für eine intensivere Zusammenarbeit aller Partner im Energiebereich festgelegt ist. Seine Umsetzung wird den Weg für einen umfassenden Rechts- und Regulierungsrahmen bereiten, der für einen gemeinsamen, integrierten Energiemarkt der EU, des Schwarzmeer- und des kaspischen Raums gelten wird, welcher auf dem Besitzstand der EU beruht.

„Diese Konferenz hat Fortschritte auf dem Weg zu einer engeren Integration dieser Weltregionen im Energiebereich ermöglicht“, erklärte der für Energie zuständige Kommissar Andris Piebalgs.

In dem Fahrplan, der von der Europäischen Union und den Regierungen Armeniens, Aserbaidschans, der Republik Belarus, Georgiens, Kasachstans, Kirgisistans, der Republik Moldau, Tadschikistans, der Türkei, der Ukraine, Usbekistans und der Russischen Föderation (Beobachterstatus) vereinbart wurde, ist ein Aktionsplan festgelegt, durch den eine Brücke zwischen der aktuellen Situation im Energiesektor dieser Länder und der langfristigen Vision einer gemeinsamen Energiestrategie geschlagen werden soll. Alle Parteien vereinbarten, alles zu unternehmen, um öffentliche und private Finanzmittel der Partnerländer, EU-Hilfe und die internationalen Finanzinstitutionen zur Unterstützung dieses Prozesses zu mobilisieren.

Die zweite Konferenz der Energieminister war eine Folgekonferenz der ersten Ministerkonferenz, die am 13. November 2004 in Baku stattfand. Auf der Ministerkonferenz von Baku wurden die Grundlagen für eine neue Zusammenarbeit dadurch gelegt, dass das gegenseitige Interesse an der Förderung der allmählichen Entwicklung regionaler Energiemärkte in den Partnerländern zur Förderung der schrittweisen, künftigen Integration der regionalen Energiemärkte und des EU-Marktes bestätigt wurde.

Die Teilnehmer der zweiten Ministerkonferenz ließen die Arbeit der Expertengruppen Revue passieren und vereinbarten auf dieser Grundlage die folgenden vier vorrangigen Bereiche einer künftigen Zusammenarbeit im Energiebereich: Konvergenz der Energiemärkte, Verbesserung der Energiesicherheit, Förderung nachhaltiger Energieformen, einschließlich der Energieeffizienz, erneuerbare Energiequellen, Nachfragesteuerung und Gewinnung von Investoren für Energieprojekte von gemeinsamem Interesse.


Side Bar