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Vogelgrippe-Virus H5 bei Schwan in Slowenien nachgewiesen: slowenische Behörden ergreifen Maßnahmen wie Griechenland und Italien

European Commission - IP/06/154   13/02/2006

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IP/06/154

Brüssel, den 13. Februar 2006

Vogelgrippe-Virus H5 bei Schwan in Slowenien nachgewiesen: slowenische Behörden ergreifen Maßnahmen wie Griechenland und Italien

Die slowenischen Behörden haben heute die Europäische Kommission informiert, dass das Vogelgrippe-Virus H5 bei einem Schwan nachgewiesen wurde. Das slowenische Labor für Vogelgrippe hat erste Analysen durchgeführt. Zum Zweck weiterer Tests wurden Proben auch an das Gemeinschaftliche Referenzlabor für Vogelgrippe in Weybridge (Vereinigtes Königreich) geschickt. Die slowenischen Behörden haben sich gegenüber der Europäischen Kommission verpflichtet, unverzüglich dieselben Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, die in der Kommissionsentscheidung vom Freitag für Griechenland festgelegt wurden und seit dem Wochenende auch in Italien angewandt werden.

Zu den Maßnahmen, die Slowenien ebenso befolgt wie Griechenland und Italien, gehört die Einrichtung eines Hochrisikogebiets rund um den Fundort des Schwans (3 km-Schutzzone) sowie einer 10 km umfassenden Überwachungszone. Die slowenischen Behörden stehen in engem Kontakt mit ihren österreichischen Kollegen, da die 10 km-Überwachungszone über die slowenisch-österreichische Grenze hinausgeht.

In der Schutzzone gelten folgende Vorschriften: Geflügel unterliegt der Stallpflicht, der Transport von Geflügel ist mit Ausnahme der direkten Überführung zum Schlachthof verboten und der Versand von Fleisch außerhalb der Zone ist untersagt, es sei denn, die Erzeugnisse wurden gemäß den Vorschriften des EU-Lebensmittelrechts kontrolliert (d. h. Fleisch von gesunden Tieren in registrierten landwirtschaftlichen Betrieben, die einer veterinärärztlichen Schlachttier- und Fleischuntersuchung im Schlachthof unterzogen wurden). Sowohl für die Schutz- als auch die Überwachungszone gelten folgende Vorschriften: die Biosicherheitsmaßnahmen in landwirtschaftlichen Betrieben sind zu verstärken, das Jagen von Wildvögeln ist verboten und die Geflügelhalter und ihre Familien müssen für den Umgang mit der Krankheit sensibilisiert werden.

Der Ständige Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit wird den Stand der Vogelgrippe in Italien, Griechenland, Slowenien und anderen betroffenen Ländern auf seiner Sitzung am 16./17. Februar erörtern.


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