IP/06/1186
Brüssel, 13. September 2006
„Dass die Rolle der europäischen Koordinatoren inzwischen sowohl auf der Ebene der betroffenen Staaten und Regionen als auch im Eisenbahnsektor deutlich anerkannt ist, ist bereits an sich ein Erfolg. Darüber hinaus sind die ersten Ergebnisse, die die Koordinatoren erzielt haben, sehr viel versprechend,“ erklärte Jacques Barrot, für Verkehr zuständiger Vizepräsident der Kommission.
Die europäischen Koordinatoren wurden damit beauftragt, die vorrangigen Achsen, für die sie zuständig sind, zu analysieren und gleichzeitig Empfehlungen für die Verwirklichung dieser Großvorhaben auszusprechen. Unabhängig von dem Vorhaben, an dem sie arbeiten, werden ihre Empfehlungen für die Kommission bei der Finanzplanung für die transeuropäischen Verkehrsnetze für den Zeitraum 2007-2013 äußerst nützlich sein. Die Kommission verfügt so über eine vollständige Analyse der Verkehrskorridore.
Vier Grundsätze wurden von den Koordinatoren für die Durchführung der TEN-V-Vorhaben als grundlegend wichtig erachtet und in der Mitteilung der Kommission aufgegriffen. Sie lauten wie folgt:
Herr Barrot unterstrich auch den Koordinierungsbedarf, der auf den einzelnen Achsen hinsichtlich der Infrastrukturpolitik, der Verkehrspolitik oder des Verkehrsmanagements besteht. Auf die Koordinatoren gehen die Unterzeichnung von Absichtserklärungen und die Einrichtung von zwischenstaatlichen Kommissionen zurück, die den betreffenden Ländern eine bessere Abstimmung ihrer Planung ermöglichen werden.
Ausgehend von diesen ersten positiven Ergebnissen hat Herr Barrot die Koordinatoren mit Nachdruck ersucht, ihre Aufgabe fortzuführen.
Die europäischen Koordinatoren werden in den nächsten Wochen vom Europäischen Parlament angehört werden.
Die vollständige Fassung der Berichte kann unter folgender
Internet-Adresse abgerufen werden:
http://ec.europa.eu/ten/transport/external_dimension/hlg/2006_02_17_tent_consultation/index_en.htm
[1] Die Koordinatoren sind: