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Europäischer Forschungsrat: Mitglieder des wissenschaftlichen Rates benannt

European Commission - IP/05/956   18/07/2005

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IP/05/956

Brüssel, den 18. Juli 2005

Europäischer Forschungsrat: Mitglieder des wissenschaftlichen Rates benannt

Die Europäische Kommission hat die 22 herausragenden Persönlichkeiten bekannt gegeben, die als erste dem wissenschaftlichen Rat des Europäischen Forschungsrates angehören werden. Der Europäische Forschungsrat ist eine von der Kommission im siebten Forschungsrahmenprogramm (2007-2013) vorgeschlagene Organisation zur Finanzierung von Pionierforschung. Der wissenschaftliche Rat ist ein unabhängiges Gremium, dessen Aufgabe darin bestehen wird, die Wissenschaftsstrategie des Europäischen Forschungsrats zu bestimmen und sicherzustellen, dass dessen Tätigkeit mit den Erfordernissen wissenschaftlicher Spitzenleistungen im Einklang steht. Die 22 Persönlichkeiten wurden von einem unabhängigen Ausschuss hervorragender Wissenschaftler unter dem Vorsitz von Lord Patten of Barnes, Kanzler der Universitäten Oxford und Newcastle-upon-Tyne, ausgewählt.

Die 22 Gründungsmitglieder des wissenschaftlichen Rates sind:
Dr. Claudio BORDIGNON (IT)
Prof. Manuel CASTELLS (ES)
Prof. Dr. Paul J. CRUTZEN (NL)
Prof. Mathias DEWATRIPONT (BE)
Dr. Daniel ESTEVE (FR)
Prof. Pavel EXNER (CZ)
Prof. Dr. Hans-Joachim FREUND (DE)
Prof. Wendy HALL (UK)
Prof. Dr. Carl-Henrik HELDIN (SE)
Prof. Dr. Fotis C. KAFATOS (GR)
Prof. Dr. Michal KLEIBER (PL)
Prof. Norbert KROO (HU)
Prof. Maria Teresa V. T. LAGO (PT)
Dr. Oscar MARIN PARRA (ES)
Prof. Robert MAY (UK)
Prof. Helga NOWOTNY (AT)
Prof. Christiane NÜSSLEIN-VOLHARD (DE)
Dr. Leena PELTONEN-PALOTIE (FI)
Prof. Alain PEYRAUBE (FR)
Dr. Jens R. ROSTRUP-NIELSEN (DK)
Prof. Salvatore SETTIS (IT)
Prof. Dr. med. Rolf M. ZINKERNAGEL (CH)

In ihrem im April 2005 veröffentlichten Vorschlag für das siebte Forschungsrahmenprogramm (2007-2013) schlägt die Kommission die Schaffung eines unabhängigen Europäischen Forschungsrates vor, der in allen wissenschaftlichen und technologischen Feldern, auch in den Sozial- und Geisteswissenschaften, die Pionierforschung konkurrierender Forscherteams auf europäischer Ebene unterstützen soll. Der Vorschlag, der sowohl von der Wissenschaftsgemeinde als auch den Regierungen der Mitgliedstaaten äußerst positiv aufgenommen wurde, zielt darauf ab, das Spitzenniveau der europäischen Forschung stärker zu fördern. Der Europäische Forschungsrat wird nach Prüfung von Fachkollegen Höchstleistungen in der europäischen Forschung sowie Stipendien finanzieren.

Die Kommission hat in den letzten zwei Jahren die Idee eines Europäischen Forschungsrats – den die europäische Forschergemeinschaft einhellig als notwendiges Element des Europäischen Forschungsraums ansieht – zu einem ernsthaften politischen Vorhaben entwickelt. Die Besetzung des wissenschaftlichen Rats ist ein wichtiger praktischer Schritt zur Schaffung des Europäischen Forschungsrates. Dieser soll seine Tätigkeit Anfang 2007 aufnehmen, sofern die Vorschläge der Kommission vom Europäischen Parlament und dem Rat angenommen werden. Durch die vorzeitige Gründung des wissenschaftlichen Rats können bereits jetzt Gespräche über die Wissenschaftsstrategie und die Durchführungsmethoden des Europäischen Forschungsrats geführt werden.

Der wissenschaftliche Rat ist ein unabhängiges Gremium, das die in Wissenschaft und Forschung vorhandenen Interessen auf höchster Ebene vertreten wird. Seine Mitglieder, die ohne Einflussnahme der Kommission ausgewählt wurden, werden unabhängig von politischen oder sonstigen Interessen ad personam handeln. Auf diese Weise werden Qualität und Unabhängigkeit des wissenschaftlichen Urteils gewährleistet, die der Schlüssel zum Erfolg des Europäischen Forschungsrates sind.

Biografische Angaben zu den Mitgliedern finden sich in der MEMO/05/265.

Informationen über den Auswahlausschuss enthält die Pressemitteilung IP/05/90.


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