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Funk-LANs: Europäische Kommission ermöglicht schnelleren drahtlosen Zugang zum Internet

European Commission - IP/05/929   14/07/2005

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IP/05/929

Brüssel, den 8. Juli 2005

Funk-LANs: Europäische Kommission ermöglicht schnelleren drahtlosen Zugang zum Internet

Dank einer heute von der Kommission angenommenen Entscheidung wird der drahtlose Internetzugang in Zukunft schneller und stärker verbreitet sein. Die Kommissionsentscheidung stellt europaweit eine beachtliche Menge an Frequenzen für die unter dem Namen „WiFi“ bekannten Funk-LANs zur Verfügung, die für den Zugang zum Internet und zu privaten Netzen von unterwegs genutzt werden können. Marktanalysten gehen von einem erheblichen Anstieg der Zahl der WiFi-Nutzer in den nächsten drei Jahren aus.

„Schnelle elektronische Kommunikationsnetze sind unabdingbar für Europas Wettbewerbsfähigkeit. Für ihre Einführung ist vor allem ein günstiges Regelungsumfeld nötig.“ erklärte Viviane Reding, die EU-Kommissarin für Informationsgesellschaft und Medien. „Die heutige Kommissionsentscheidung wird die Industrie dabei unterstützen, im europäischen Binnenmarkt innovative Dienste anzubieten, wie z.B. drahtlose Sprachübertragung über das Internet (VoIP).”

Die Entscheidung der Kommission, die Teil ihrer i2010-Initiative zur Förderung von Wachstum und Beschäftigung in der digitalen Wirtschaft ist (siehe IP/05/643), ebnet den Weg für einen offenen und wettbewerbsorientierten Binnenmarkt für drahtlose Zugangssysteme.

Gemeinsame Regeln für den Zugang zu diesen Frequenzen werden die Geräte preiswerter machen und der wachsenden Übernutzung der bereits zu diesem Zweck verwandten Frequenzen begegnen. Sie werden die Einführung drahtloser Systeme für den privaten und öffentlichen Zugang erleichtern, und zwar aus Unternehmensnetzen wie auch von öffentlichen Zugangspunkten (Hotspots) in Flughäfen, Bahnhöfen, Einkaufszentren, Hotels usw. aus.

Marktanalysten schätzen, dass die heutige Zahl von 120 Millionen WiFi-Nutzern weltweit (25 Millionen in Westeuropa) in den nächsten drei Jahren auf 500 Millionen oder mehr anwachsen kann, womit Funk-LANs beim Verbraucher genauso beliebt wären wie der Mobilfunk. Aus wirtschaftlicher Sicht werden jedoch Unterschiede bleiben, da WiFi-Kunden für wesentlich weniger Einkommen sorgen: WiFi wird viel billiger und oft kostenlos angeboten.

Die heutige Kommissionsentscheidung, welche die Mitgliedstaaten bis zum 31. Oktober 2005 umsetzen müssen, macht zwei bestimmte Frequenzbänder (5150-5350 MHz und 5470-5725 MHz) in allen Mitgliedstaaten für drahtlose Zugangsysteme verfügbar. Mit der Entscheidung werden auch innovative Konzepte für die Frequenzverwaltung eingeführt, nämlich durch die geforderte Anwendung intelligenter Techniken zum Schutz anderer Funkfrequenznutzer – wie Militärradar und Satellitendienste – gegen Störungen.

Weitere Informationen:

http://ec.europa.eu/information_society/policy/radio_spectrum/index_en.htm

Die Entscheidung der Kommission finden Sie unter:

http://ec.europa.eu/information_society/policy/radio_spectrum/ref_info/documents/legislative_documents/index_en.htm

MEMO/05/256


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