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Die Kommission startet TV-Kampagne zur Förderung eines Lebens ohne Tabak

European Commission - IP/05/606   26/05/2005

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IP/05/606

Brüssel, den 26. Mai 2005

Die Kommission startet TV-Kampagne zur Förderung eines Lebens ohne Tabak

Anlässlich des Welt-Nichtrauchertags der UN am 31. Mai hat die Europäische Kommission die nächste Phase ihrer ‚HELP’-Kampagne zur Bekämpfung des Rauchens eingeleitet – eine EU-weite TV-Kampagne, mit der die tödlich wirkende Gewohnheit „entnormalisiert“ werden soll. Indem in drei Alltagssituationen Zigaretten durch Trillerpfeifen ersetzt werden, zeigen die Fernsehspots, wie unnormal das Rauchen ist und zu welchen Problemen es führt. Ziel der Kampagne ist es, darauf aufmerksam zu machen, dass es Hilfe gibt für diejenigen, die vom Rauchen abhängig, gefährdet oder betroffen sind. Die Fernsehspots verurteilen Raucher und junge Menschen nicht, sondern stellen die Lächerlichkeit der Zigarette selbst in den Mittelpunkt. Markos Kyprianou, der europäische Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz, stellte der Presse heute die Fernsehspots vor, die Teil der EU-Kampagne „HELP: Für ein Leben ohne Tabak” sind (siehe IP/05/225). Neben den Fernsehspots, die ab dem 7. Juni von Fernsehsendern in allen 25 Mitgliedstaaten ausgestrahlt werden, eröffnete der Kommissar auch die ‚HELP’-Website und informierte über den Stand der Kampagne. Unabhängig davon hat die Kommission Rechtsvorschriften erlassen, die es ermöglichen, „Warnbilder" auf Zigarettenpackungen einzuführen, z. B. Abbildungen von geschwärzten Lungen und verfaulten Zähnen (siehe IP/04/1284).

Markos Kyprianou, der europäische Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz, sagte: „Die meisten älteren Raucher wissen, dass es lächerlich ist, Geld für eine Gewohnheit auszugeben, die sie umbringt. Junge Menschen hingegen sind anfälliger für die von der Tabakindustrie ausgehende Sogwirkung und geraten leicht unter den Druck, als „cool“ von ihren Altersgenossen akzeptiert zu werden. Die Fernsehspots zielen darauf ab, der Tabakindustrie den Wind aus den Segeln zu nehmen, indem sie zeigen, dass das Rauchen nicht „cool“ oder glamourös – und nicht einmal normal ist. Die Kampagne versucht auf humorvolle Weise deutlich zu machen, wie lächerlich das Rauchen in Wirklichkeit ist, und gleichzeitig eine ernsthafte Botschaft zu übermitteln, nämlich dass es Hilfe gibt für Menschen, die ein Leben ohne Tabak führen wollen.

Die drei Spots zeigen einen Teenager unter dem Druck seiner Altersgenossen, mit dem Rauchen anzufangen, einen erwachsenen Raucher, der aufhören möchte, und einen Nichtraucher, der auf einer Party den Rauch anderer ertragen muss. In allen Fällen werden die Raucher allerdings mit Trillerpfeifen statt Zigaretten dargestellt. Umfangreiche Vorabtests ergaben, dass die Zielgruppen eindeutig die Absicht verstanden, das Rauchen der Lächerlichkeit preiszugeben.

Die Spots enden mit dem Hinweis, dass es Hilfe gibt, und nennen die Website der HELP-Kampagne www.help-eu.com. Diese Website informiert in 20 Sprachen der EU darüber, wie man mit dem Rauchen aufhören und dem Druck, das Rauchen anzufangen, widerstehen kann. Außerdem nennt sie Organisationen in allen 25 EU-Mitgliedstaaten, die bei diesen Problemen helfen können.

Die Fernsehspots werden in zwei Phasen gesendet; die erste beginnt am 7. Juni, die zweite im September. Vor ihrer Ausstrahlung wird jeder Mitgliedstaat von der Roadshow der Help-Kampagne aufgesucht.

Warnbilder

Die von der Kommission erlassenen Rechtsvorschriften ermöglichen es den Mitgliedstaaten, die Standardgesundheitswarnungen der EU auf Tabakerzeugnissen durch Bilder aus einer von der Kommission erstellten Datenbank zu veranschaulichen, wenn sie dies möchten. Belgien, Irland, Lettland und das Vereinigte Königreich haben bereits Interesse daran geäußert.

Weitere Informationen

http://ec.europa.eu/health/ph_determinants/life_style/Tobacco/help_en.htm

und

http://www.help-eu.com

Weitere Informationen in MEMO/05/174.


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