Navigation path

Left navigation

Additional tools

Zeitgenössische Architektur: Preis der Europäischen Union/Mies-van-der-Rohe-Auszeichnung 2005 für Rem Koolhaas

European Commission - IP/05/409   11/04/2005

Other available languages: EN FR ES

IP/05/409

Brüssel, den 11. April 2005

Zeitgenössische Architektur: Preis der Europäischen Union/Mies-van-der-Rohe-Auszeichnung 2005 für Rem Koolhaas

Ján Figel’, der für allgemeine und berufliche Bildung, Kultur und Mehrsprachigkeit zuständige EU-Kommissar und Joan Clos, Bürgermeister von Barcelona, überreichen heute in der katalanischen Hauptstadt den Architekturpreis der Europäischen Union an Rem Koolhas für seinen Entwurf der niederländischen Botschaft in Berlin.

Auf einer feierlichen Veranstaltung in Barcelona überreichen der für Kultur zuständige EU-Kommissar Ján Figel’ und der Bürgermeister der Gastgeberstadt, Joan Clos, heute dem niederländischen Architekten Rem Koolhaas den Preis der Europäischen Union für zeitgenössische Architektur.

Mit dem von der Europäischen Union und der Stiftung Mies van der Rohe im Jahr 2001 geschaffenen Preis werden alle zwei Jahre Fachwissen und Innovation bei der Konzeption, der technischen Ausführung und dem Bau europäischer Werke prämiert. Der Preis besteht aus einem Geldbetrag in Höhe von 50 000 € aus dem EU Programm „Kultur 2000“ und einer Skulptur des katalanischen Künstlers Xavier Corberó und ist sowohl für erfahrene als auch für junge Architekten bestimmt. Insgesamt 242 architektonische Werke wurden von Experten und nationalen Architektenvereinigungen in ganz Europa vorgeschlagen; der Bezugszeitraum war 1. Januar 2003 bis 31. Dezember 2004.

Eine aus neun Mitgliedern bestehende internationale Jury[1] unter Vorsitz der Preisträgerin von 2003, Zaha Hadid, wählte unter den fünf aussichtsreichsten Werken den Gewinner. Neben der prämierten niederländischen Botschaft in Berlin waren in der engeren Auswahl der Firmensitz von Swiss Re in London, das Kaufhaus Selfridges & Co in Birmingham, die Esplanade für das Forum 2004 in Barcelona und das städtische Stadion im portugiesischen Braga.

Kommissar Figel’ sagte bei der Preisverleihung: „Die vorgestellten Werke veranschaulichen die kulturelle Bedeutung der Architektur im Alltag der europäischen Bürger, denn sie sind funktional und schön zugleich. Ihr Beitrag zu einer harmonischen und funktionalen Umgebung ist wesentlich.“

Ein mit 10 000 € dotierter Sonderpreis für junge Architekten ging an das Projekt BasketBar in Utrecht, das von Pieter Bannenberg, Walter van Dijk, Kamiel Klaasse und Mark Linnemann geleitet wird.

28 der für den Preis ausgewählten Werke werden in einer Wanderausstellung zu sehen sein.

Mehr dazu:

http://www.miesbcn.com/

http://ec.europa.eu/culture/eac/culture2000/special_events/architecture_en.html


[1] Aaron Betsky, Stefano Boeri, Eduard Bru, Roberto Collová, Mohesen Mostafavi, Suha Özkan, Francis Rambert und Kazuyo Sejima.


Side Bar

My account

Manage your searches and email notifications


Help us improve our website