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Einsetzung zweier beratender Gruppen für Investmentfonds: Kommission fordert europäische Fachverbände zur Benennung von Kandidaten auf

European Commission - IP/05/1531   05/12/2005

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IP/05/1531

Brüssel, den 5. Dezember 2005

Einsetzung zweier beratender Gruppen für Investmentfonds: Kommission fordert europäische Fachverbände zur Benennung von Kandidaten auf

Die Europäische Kommission hat beschlossen, zwei beratende Gruppen zum Thema Investmentfonds einzusetzen. Die erste Gruppe soll aus Sicht des Gewerbes darstellen, wie die Funktionsweise des Binnenmarkts für Investmentfonds verbessert werden könnte. Die zweite wird sich aus Branchenexperten zusammensetzen und die Entwicklung des alternativen Anlagegeschäfts in Europa (Kapitalanlagegesellschaften, Hedge-Fonds) untersuchen. Die Einsetzung dieser Gruppen war bereits im Grünbuch der Kommission “Ausbau des europäischen Rahmens für Investmentfonds” angekündigt worden. Interessierte europäische Fachverbände werden gebeten, bis zum 30. Dezember 2005 Kandidaten vorzuschlagen. Über die endgültige Zusammensetzung der Gruppen wird die Kommission im Januar 2006 entscheiden.

Mit ihren Arbeiten in diesem Bereich will die Kommission Anlegern und Marktteilnehmern dabei helfen, größtmöglichen Nutzen aus dem Binnenmarkt zu ziehen.

Dazu das für Binnenmarkt und Dienstleistungen zuständige Kommissionsmitglied Charlie McCreevy: “Wir wollen dafür sorgen, dass die Investmentfonds-Branche maximalen Nutzen aus dem Binnenmarkt ziehen kann. Die Reaktionen auf das Grünbuch zeigen, dass ein weit verbreiteter Wunsch nach Verbesserungen besteht. Wir müssen nun versuchen, kostenwirksame Lösungen zu finden und das weitere Vorgehen im Herbst 2006 in einem Weißbuch darlegen. Ich möchte, dass Praktiker, die das Investmentfondsgeschäft aus eigener Erfahrung in einer Führungsposition kennen, in den beratenden Gruppen mitarbeiten und uns helfen, kostenwirksame Lösungen zu finden. Die Berichte der Gruppen werden allen Interessengruppen zur Verfügung gestellt.”

Die Expertengruppe “Markteffizienz” wird die Kommission in der Frage beraten, wie sich die verschiedenen Stufen der Wertkette europäischer Investmentfonds bei gleichzeitiger Kostenwirksamkeit besser organisieren lassen. Dabei soll die Gruppe ermitteln, ob Maßnahmen auf EU-Ebene mit bedeutenden Vorteilen verbunden wären; sie wird die möglichen Optionen prüfen und zu Diskussionen über die Kostenwirksamkeit der einzelnen Optionen beitragen.

Die Expertengruppe “Alternative Investmentfonds” wird über den aktuellen Stand, die derzeitige Struktur und aktuelle Trends auf dem EU-Markt für diese Fonds berichten. Sie wird darüber hinaus ermitteln, ob der Binnenmarkt Schwächen aufweist, die deren grenzübergreifende Tätigkeit erheblich behindern.

In den Kommissionsbeschlüssen werden das Mandat und die Verfahren zur Einsetzung der beiden Gruppen festgelegt. Fachverbände, die die Interessen der gesamten oder eines Teils der Investmentfondsbranche vertreten, werden gebeten, bis zum 30. Dezember 2005 schriftlich Kandidaten vorzuschlagen.

Die Gruppenmitglieder sollten Praktiker mit Geschäftserfahrungen in den vom Mandat abgedeckten Bereichen sein. Vertreter von Anleger-/Verbraucherverbänden werden an den Sitzungen als Beobachter teilnehmen und dabei helfen, die für die anschließenden Diskussionen mit Interessengruppen relevanten Fragen zu formulieren.

Anhand der Vorschläge wird die Kommission unter Berücksichtigung der Qualifikationen und Kompetenzen der Kandidaten sowie des notwendigen Länder- und Geschlechterproporzes über die endgültige Zusammensetzung der Gruppe entscheiden. Sobald diese feststeht, wird die Mitgliederliste veröffentlicht.
Die Berichte der Expertengruppen sollen Mitte 2006 vorgelegt werden. Mandat und Verfahren zur Einsetzung der Gruppe unter:

http://ec.europa.eu/internal_market/securities/ucits/index_de.htm


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