Navigation path

Left navigation

Additional tools

Other available languages: EN FR

IP/05/1313

Brüssel, 20. Oktober 2005

Erasmus-Netze: fast 90 % der europäischen Hochschulen beteiligen sich

Die Erasmus-Aktion für die Zusammenarbeit der Hochschulen ist weiter auf Erfolgskurs. Der Anteil der teilnehmenden Hochschulen aus 31 europäischen Ländern[1] stieg 2005 auf beeindruckende 87 %. Die Beliebtheit der Erasmus-Kooperationspartnerschaften belegt, dass das Programm ein leistungsfähiges Instrument für die Integration und Vernetzung der Hochschulen in Europa ist. Es unterstützt die Hochschulen dabei, sich für die Herausforderungen der globalisierten, wissensintensiven Gesellschaft der Zukunft zu rüsten.

„Die Hochschulen spielen eine zentrale Rolle für die Erreichung unseres Ziels, angesichts der zunehmend globalisierten, wissensbasierten Weltwirtschaft für Stabilität und Wohlstand in Europa zu sorgen. Die Hochschulen sind auch die Orte, an denen die Pläne unserer junger Menschen Gestalt annehmen“, sagte der für allgemeine und berufliche Bildung, Kultur und Mehrsprachigkeit zuständige EU-Kommissar Ján Figel’.

„Am besten veranschaulicht wird der Beitrag der Europäischen Union zur Hochschulbildung wohl durch das Programm Erasmus – unser Aushängeschild im Hochschulbereich und wohl das bekannteste EU-Programm überhaupt. Es ist deshalb so populär, weil es durch die Unterstützung der Studierenden und Dozenten sowie der Zusammenarbeit zwischen Hochschulen das Studium von Generationen junger Menschen um eine wirklich europäische Komponente bereichert.“

Erasmus fördert die Mobilität von Studierenden und Dozenten sowie die länderübergreifende Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, um die Transparenz zu verbessern und die vollständige Anerkennung von Studienleistungen und Qualifikationen in der gesamten EU zu erreichen.

An der Aktion für die Studierendenmobilität haben seit ihrem Start vor fast 20 Jahren mehr als 1,4 Millionen Studierende teilgenommen. Allein im Studienjahr 2003/04 konnten über 150 000 EU-Bürger vom Programm profitieren. Aber auch die weniger bekannte Erasmus-Aktion zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen Hochschulen kann einen beträchtlichen Zuwachs verzeichnen. Im laufenden Jahr stehen mehr als 17 Millionen Euro für die Finanzierung von etwa 260 Projekten und Netzen zur Verfügung. Bei Projekten für die Lehrplanentwicklung arbeiten beispielsweise Hochschulen aus verschiedenen Ländern zusammen, um bestehende Studienprogramme anzupassen oder neue gemeinsame Studiengänge zu konzipieren.

Intensivprogramme sind kurze Lehrprogramme, die Studierende und Dozenten von Hochschulen aus verschiedenen Teilnehmerländen zusammenführen. Außerdem werden Projekte durchgeführt, die speziell auf die Verbreitung der Ergebnisse und Produkte von Lehrplanentwicklungsprojekten ausgerichtet sind, deren Entwicklungsphase abgeschlossen ist.

Ein weiterer Aktionsbereich von Erasmus sind die so genannten thematischen Netze – hier wurden im laufenden Jahr 19 Projekte ausgewählt. In den Netzen arbeiten Hochschulen zusammen, um die von ihnen angewandten Lehrmethoden zu analysieren und zu vergleichen, um neue Lehrmethoden zu entwickeln und zu erproben und um mittels Datenbanken den anderen Mitgliedern des Netzes Lehrmaterial zur Verfügung zu stellen.

An den Hochschulnetzen und Kooperationsprojekten sind mittlerweile fast 90 % der insgesamt mehr als 4 000 europäischen Universitäten und Hochschuleinrichtungen beteiligt. Dies ist ein weiterer Beleg für den Erfolg von Erasmus, das einen unmittelbaren Beitrag zur Verwirklichung der Lissabon-Strategie leistet.

Die Frist zur Einreichung neuer Anträge für das Studienjahr 2005/2006 endet am 1. November 2005.
Weitere Informationen, die Antragsformulare sowie Verzeichnisse der ausgewählten Projekte sind unter folgender Adresse zu finden[2]:

http://ec.europa.eu/education/programmes/socrates/erasmus/erasmus_de.html

Annex

European Network in Occupational Therapy in Higher Education

The network aims to facilitate participation of persons with disabilities in an enlarged Europe through developing high quality occupational therapy education and practice.

 The network’s target groups are professionals, lecturers and students in the field of occupational therapy; health, social, occupational community and clinical departments; competent authorities, regulatory bodies and ministries; user/clients organisations; workers in the field of rehabilitation and inclusion; other thematic networks.

The network’s main activities are comparative studies, curriculum development, developing teaching and learning materials, conferences and workshops, disseminating best practice through websites and publications.  It expects to have results in the following areas: competences for occupational therapy for three cycles; web-based terminology tool, teacher training. 

Coordinator: Prof. Hanneke van Bruggen – University of Utrecht (NL)

No. of partners: 149

Thematic Network for Integrating Safety and Environmental Knowledge in Food towards European Sustainable Development

The main objective of the ISEKI Food 2 Thematic Network is to contribute to the European Higher Education Area in the field of Food Studies.

The network would like to achieve these objectives by: working towards the sustainability of the network; developing a virtual community of experts in the field of food, with communication with the general public; establishing a framework of agreements between partners; developing further related projects between partners.

This Thematic Network would like to produce: critical analysis reports, guides, workshops, web databases, teaching materials and methods (including books, e-learning courses and a training network), information websites and a virtual community, among others, related to the working subjects above described.

Coordinator: Professor Cristina Louisa Miranda Silva – University of Coimbra (P)

No. of partners: 110


[1] Die 25 EU-Mitgliedstaaten plus Bulgarien, Rumänien, Türkei, Liechtenstein, Island und Norwegen.

[2] Anhang: Zahlen zu den genehmigten Projekten.


Side Bar

My account

Manage your searches and email notifications


Help us improve our website