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IP/04/735

Brüssel, den 11. Juni 2004

EURO 2004 sagt „nein“ zum Rauchen

Wer gewinnt bei der Fußball-Europameisterschaft EURO 2004 das Match zwischen Frankreich und England, das am Sonntag, dem 13. Juni, in Lissabon stattfindet? Wir können nur raten, wie das Ergebnis auf dem Spielfeld aussehen wird, doch was die Zuschauer angeht, so stehen die Gewinner schon jetzt fest: die Nichtraucher! Die UEFA hat nämlich diesen Tag zum Tag des Nichtrauchens erklärt. Praktisch bedeutet dies, dass die Fußballfans im Lissaboner Luz-Stadion nicht dem Passivrauchen ausgesetzt sein werden. Der symbolische rauchfreie Tag der EURO 2004 findet gemeinsam mit der Anti-Rauch-Kampagne der EU statt, die sich unter dem Motto „Feel free to say no“ an Jugendliche richtet (siehe IP/04/323). Auf den Fernsehschirmen das Stadions werden zwei neue Spots der Kampagne ausgestrahlt, um für den rauchfreien Tag zu werben. Außerdem wird an diesem Tag der 17 Meter lange Truck der „Feel free to say no“-Kampagne in Lissabon stationiert sein, der mit einer Bühne für Spiele, Quizshows, Wettbewerbe und Live-Aufführungen von Popgruppen ausgestattet ist. Die Grundlage für den symbolischen rauchfreien Tag der EURO 2004 ist eine Kooperationsvereinbarung, die vor Beginn der Fußballweltmeisterschaft im Jahr 2002 von UEFA-Präsident Lennart Johansson und dem für Gesundheit und Verbraucherschutz zuständigen EU-Kommissar David Byrne unterzeichnet wurde.

David Byrne erklärt: „Der Start der Kampagne ‘Feel free to say no’ im Mai 2002 fiel zusammen mit dem Beginn der Fußballweltmeisterschaft. Daher war ich sehr froh, dass die UEFA sich dem Kampf der EU gegen den Tabakkonsum Jugendlicher anschloss. Acht von zehn Personen fangen zwischen 12 und 18 Jahren mit dem Rauchen an. Jugendliche, die nikotinabhängig sind, haben keine echte Wahl mehr. Sie sind Gefangene ihrer Sucht. Deshalb wollen wir erreichen, dass sich Jugendliche die Freiheit nehmen, „nein“ zu sagen, solange sie diese Wahl noch haben. Bekannte Fußballer – und später auch internationale Popstars – halfen uns, die Aufmerksamkeit der Jugendlichen zu wecken. Die Glaubwürdigkeit dieser Stars, die Nichtraucher sind, unterstützt die Botschaft „Sei cool – lass das Rauchen!“

Neue Anzeigen
Die beiden im Luz-Stadion von Lissabon ausgestrahlten TV-Spots werden in ganz Europa von nationalen und europaweiten Sendern wie Eurosport gezeigt. Gleichzeitig werden in den EU-Mitgliedstaaten in allen größeren Jugendzeitschriften neue Anzeigen zur „Feel free to say no“-Kampagne geschaltet. Die Anzeigen sind auffällig gestaltet und verwenden provozierende Begriffe wie „Zielscheibe“, „Opfer“ und „Sklave“, um den Jugendlichen die Absichten der Tabakindustrie bewusst zu machen.
Nationale Fassungen der Fernsehspots und der Anzeigen in den Printmedien wurden in enger Zusammenarbeit mit den nationalen Partnern der Kampagne produziert (weitere Auskünfte unter
http://www.feel-free.info/).

Übergabe der olympischen Flagge am 22. Juni in Brüssel

Von Lissabon aus macht sich die „Feel free to say no“-Kampage auf den Weg nach Brüssel und gibt dort zusammen mit EYES – Europäisches Jahr der Erziehung durch Sport 2004 (siehe http://www.eyes-2004.info/ ) – am 22. Juni das Startsignal zur Übergabe der olympischen Flagge. Auf dem Programm stehen auch Sport- und Unterhaltungsveranstaltungen.


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