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IP/04/1211

Brüssel, den 13. Oktober 2004

Neue EU-Vorschriften für PAK – vor allem Benzo(a)pyren – in Lebensmitteln

Der Ständige Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit befürwortete gestern einen Vorschlag der Europäischen Kommission über Höchstgehalte in der EU für polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), vor allem Benzo(a)pyren. Betroffen sind bestimmte Lebensmittel, die Fette und Öle enthalten und Lebensmittel, die durch Verfahren zum Trocknen und Räuchern verunreinigt sein können. Höchstwerte werden auch für Lebensmittel wie Fisch vorgeschlagen, die durch Umweltverschmutzungen, beispielsweise Öl im Meer, stark verunreinigt sein können. PAK sind nachweislich karzinogen, und die Höchstwerte dienen dem Schutz der öffentlichen Gesundheit.

David Byrne, EU-Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz, begrüßte die Zustimmung: “PAK haben wir schon geraume Zeit im Visier, nämlich seit Fälle von verunreinigtem Pflanzenöl aufgetreten sind, vor allem 2001. Darauf wurde zunächst mit vorübergehenden lokalen Sofortmaßnahmen reagiert, bis mehr Daten vorliegen. Ferner wurden die Produktionsverfahren und andere mögliche Quellen für Verunreinigungen gründlich untersucht. Die Zustimmung des Ausschusses heute ist eine gute Nachricht, weil damit für ein einheitliches Verbraucherschutzniveau in der gesamten EU gesorgt werden kann.”

PAK wie Benzo(a)pyren können in Lebensmitteln entstehen, wenn bei Verfahren zum Erhitzen und Trocknen Verbrennungsrückstände direkt mit dem Lebensmittel in Kontakt kommen. Im Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit sind Vertreter der Mitgliedstaaten versammelt; den Vorsitz führt die Europäische Kommission. Mit dieser Zustimmung der Mitgliedstaaten muss die Verordnung nun demnächst von der Europäischen Kommission genehmigt werden.

Weitere Informationen
Der Ständige Ausschuss “Lebensmittel” war in seiner Stellungnahme vom 4. Dezember 2002 zu dem Schluss gekommen, dass Benzo(a)pyren als Marker verwendet werden kann, um Auftreten und Wirkung karzinogener PAK in Lebensmitteln festzustellen:

http://ec.europa.eu/food/food/chemicalsafety/contaminants/out153_en.pdf


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