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IP/03/542

Brüssel, 15. April 2003

Im akademischen Jahr 2003/2004 werden sich 2000 Hochschuleinrichtungen am ERASMUS-Programm beteiligen

Gerade wurden neue Erasmus-Hochschulchartas ausgestellt, die den Universitäten und Hochschuleinrichtungen den Zugang zu allen ERASMUS-Aktivitäten ermöglichen, an denen sie sich beteiligen möchten. Die Chartas berechtigen die Hochschulen, bei der Europäischen Kommission Mittel für zentralisierte Projekte (Projekte zur Lehrplanentwicklung, Intensivprogramme und thematische Netze) und bei den nationalen Agenturen Zuschüsse für Mobilitätsmaßnahmen (Zuschüsse zur Förderung der Mobilität von Studierenden und Hochschullehrern, Zuschüsse für die Organisation von Mobilitätsmaßnahmen und die Einführung des Europäischen Systems für die Anrechnung von Studienleistungen, ECTS) zu beantragen.

„Die Erasmus-Charta, die ich während der Feiern anlässlich des millionsten Erasmus-Studierenden im vergangenen Oktober lanciert habe, ist ein Instrument für Studenten wie auch für Hochschulen. Es sichert in Bezug auf die Rechte und Pflichten der Erasmus-Stipendiaten und der beteiligten Hochschulen mehr Transparenz. Für die Hochschulen tritt die ERASMUS-Hochschulcharta ab dem akademischen Jahr 2003/2004 an die Stelle des bisherigen Rahmens. Ich bin überzeugt, dass Erasmus auch weiterhin immer mehr Studenten und Hochschuleinrichtungen in der erweiterten Europäischen Union anziehen wird", äußerte Viviane Reding, für Bildung und Kultur zuständiges Mitglied der Europäischen Kommission.

Die ERASMUS-Hochschulchartas, die vergangene Woche von David Coyne, dem für Bildung zuständigen Direktor der Generaldirektion für Bildung und Kultur, unterzeichnet wurden, legen die Pflichten der Hochschulen bei der europäischen Zusammenarbeit fest. Die meisten betreffen Leistungen für die mobilen Studenten (Verzicht auf Studiengebühren, Anerkennung von Studienaufenthalten im Ausland usw.). Parallel zur ERASMUS-Hochschulcharta erhalten die Studierenden, die sich an den Austauschmaßnahmen beteiligen, eine ERASMUS-Studentencharta, in der ihre Rechte und Pflichten dargelegt sind.

Das ERASMUS-Programm hat während der 16 Jahre seines Bestehens mehrere Änderungen erfahren. Zunächst bestand es aus Netzwerken, den Hochschulkooperationsprogrammen, die sich auf Verbindungen zwischen einzelnen Hochschulprofessoren stützten. Zu Beginn nahmen am Programm 150 Einrichtungen teil. Seit 1997 sind die europäischen Kooperationstätigkeiten der Hochschulen in Hochschulverträgen zusammengefasst. Im Laufe der Jahre nahm die Zahl der beteiligten Einrichtungen bis zum jetzigen Stand von 1850 kontinuierlich zu. Die Zahl der Austauschstudenten, die am Programm teilgenommen haben, hat 2002/2003 die erste Million erreicht.

Das Jahresbudget des Erasmus-Programms beträgt etwa 160 Millionen Euro.

Weitere Angaben zu Erasmus:

http://ec.europa.eu/education/erasmus.html

Nähere Angaben zur Erasmus-Hochschulcharta:

http://www.socleoyouth.be


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