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Keine Geflügelpest in Belgien

European Commission - IP/03/398   18/03/2003

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IP/03/398

Brüssel, den 18. März 2003

Keine Geflügelpest in Belgien

Nachdem der Verdacht des Ausbruchs der klassischen Geflügelpest in Belgien durch Labortests entkräftet wurde, sind die von der Europäischen Kommission verhängten Schutzmaßnahmen aufgehoben worden. Für die Niederlande dagegen wurden die Maßnahmen bis einschließlich 27. März verlängert allerdings mit gewissen Lockerungen in Sachen Verbringung von Geflügel innerhalb des Landes.

Belgien

Im Ständigen Ausschuss für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit haben die belgischen Behörden heute bestätigt, dass kein Geflügelpest-Virus isoliert werden konnte und sich infolgedessen der Verdacht des Ausbruchs der Viruserkrankung nicht bestätigt hat. Die von der EU verhängten Maßnahmen werden deshalb mit sofortiger Wirkung aufgehoben.

Vermutet wurde ein Ausbruch der Viruserkrankung am 11. März in der Provinz Antwerpen an der niederländischen Grenze. Daraufhin ergriffen die belgischen Behörden unverzüglich nationale Schutzmaßnahmen. Die Kommission ihrerseits erließ am 12. März entsprechende Gemeinschaftsmaßnahmen (siehe IP/03/366), u. a. ein für ganz Belgien geltende einstweilige Aussetzung der Verbringung von Lebendgeflügel und von Bruteiern sowie eine generelle Ausfuhrsperre für das gesamte belgische Hoheitsgebiet. Die mit dem Kommissionsbeschluss verhängten Maßnahmen sollten bis zum 20. März 2003 gelten es sei denn, der Seuchenverdacht könnte bis dahin durch amtliche Labortests entkräftet werden.

In einer Verlautbarung des Ständigen Ausschusses brachte dieser seine Genugtuung darüber zum Ausdruck, dass die belgischen Behörden rasch und mit aller Entschiedenheit gehandelt hätten, um eine Bedrohung durch zu bannen, und stimmte der Aufhebung des Kommissionsbeschlusses zu. In Anbetracht der Entwicklung der Epidemie in den Niederlanden erklärten die belgischen Behörden, weiterhin in erhöhter Alarmbereitschaft zu verbleiben. Die von den belgischen Behörden eingerichtete Pufferzone wird solange aufrechterhalten, bis die Laborbefunde zum allerletzten Virentest vorliegen.

Niederlande

Der niederländische Vertreter berichtete ausführlich über die Sachlage und konnte erste Ergebnisse zum landesweit durchgeführten Monitording-Programm vorlegen. Der Ständige Ausschuss kam überein, die Restriktionen (die eigentlich bis zum 20. März gelten sollten) bis einschließlich 27. März (um Mitternacht) zu verlängern. Gelockert wurde allerdings das Verbringungsverbot im niederländischen Hoheitsgebiet: Vom 21. März an darf Geflügel, das zur unmittelbaren Schlachtung bestimmt ist, innerhalb der Niederlande in Bezirken außerhalb der Überwachungszonen befördert werden.

Gleiches gilt für Merzhennen, Eintagsküken, Junghennen und Bruteier. Den Stand der Dinge und die getroffenen Maßnahmen wird der Ständige Ausschuss am kommenden Dienstag, dem 25. März, erneut überprüfen.


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