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IP/03/305

Brüssel, 3. März 2003

Kommission beschließt Maßnahmen zur Bekämpfung der Geflügelpest in den Niederlanden

Nach einem vermutlichen Ausbruch von Geflügelpest in den Niederlanden am 28. Februar hat die Kommission heute eine Entscheidung zur Verstärkung der von den niederländischen Behörden bereits eingeleiteten Maßnahmen zur Bekämpfung der Geflügelpest getroffen. Geflügelpest ist eine hochkontagiöse Geflügelkrankheit, die die Geflügelwirtschaft ernsthaft gefährden kann.

Der Verdacht auf den Ausbruch von Geflügelpest in der Provinz Gelderland besteht seit dem Abend des 28. Februar. Die niederländischen Behörden trafen in Zusammenarbeit mit den Dienststellen der Kommission unverzüglich die in Richtlinie 92/40/EG vorgesehenen Maßnahmen. Im Rahmen dieser Maßnahmen wurde der Transport von lebendem Geflügel und Bruteiern landesweit gestoppt; diese Sperre beinhaltet auch ein Versendungsverbot für lebendes Geflügel und Bruteier aus dem gesamten Hoheitsgebiet der Niederlande in andere Mitgliedstaaten und in Drittländer.

Die heute angenommene Entscheidung der Kommission verstärkt diese Maßnahmen durch deren Festlegung auf EU-Ebene. Die Entscheidung der Kommission sieht ein Versendungsverbot für lebendes Geflügel und Bruteier aus den Niederlanden in andere Mitgliedstaaten und in Drittländer vor. Der Transport ist auch innerhalb der Niederlande verboten. Die Entscheidung ist an die Mitgliedstaaten gerichtet, die nun ihre Handelsvorschriften so ändern müssen, dass sie mit dieser Entscheidung in Einklang stehen. Angesichts der Besonderheit der Geflügelerzeugung kann die niederländische Veterinärbehörde die Verbringung von Eintagsküken und Geflügel, das zur unverzüglichen Schlachtung bestimmt ist, jedoch ab dem 4. März innerhalb der Niederlande genehmigen.

Die Maßnahmen der Entscheidung der Kommission gelten bis zum 6. März 2003. Die Lage wird auf der für den 5. März 2003 anberaumten Sitzung des Ständigen Ausschusses für die Lebensmittelkette und Tiergesundheit jedoch erneut geprüft. An der Sitzung nehmen Vertreter der Mitgliedstaaten und der Kommission teil. Die von der Kommission angenommenen Sofortmaßnahmen können anschließend der Entwicklung der Lage angepasst werden.

Die Kommission wird weiterhin eng mit den niederländischen Behörden zusammenarbeiten, um die reibungslose Koordinierung innerhalb der EU zu gewährleisten.


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