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IP/03/197

Brüssel, den 6. Februar 2003

Ökologische Landwirtschaft: Kommission bittet die Verbraucher um ihre Meinung

Die Europäische Kommission hat heute eine Internet-Konsultation über die Zukunft der ökologischen Landwirtschaft gestartet.. Auf der Grundlage eines Arbeitspapiers, in dem die Möglichkeit eines Europäischen Aktionsplans für ökologisch erzeugte Lebensmittel und den ökologischen Landbau analysiert wird, haben die Verbraucher die Gelegenheit, ihre Meinung zu äußern im Hinblick auf Fragen wie: Wie stellen wir sicher, dass die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) die Entwicklung des ökologischen Landbaus und die Rückverfolgbarkeit und Echtheit von ökologisch erzeugten Lebensmitteln unterstützt ? Wie können wir die Verwendung des Gemeinschaftsemblems für die ökologische Landwirtschaft fördern ? Das Arbeitspapier enthält eine Reihe von Ideen für einen künftigen Aktionsplan und zielt außerdem darauf ab, die Entwicklung der ökologischen Landwirtschaft in der EU zu beschreiben und zu analysieren, wo in der Erzeugung und Vermarktung noch Engpässe bestehen. Auf der Grundlage der online eingehenden Informationen und der anschließenden Diskussionen mit Mitgliedstaaten und anderen interessierten Parteien wird die Kommission vor Ende 2003 Vorschläge für einen Aktionsplan vorlegen.

"Die ökologische Landwirtschaft liegt vielen Verbrauchern am Herzen. Diese Online-Konsultation gibt ihnen die Möglichkeit, mit ihrer Meinung zu einem künftigen Aktionsplan für die ökologische Erzeugung beizutragen, und ist gleichzeitig ein weiterer Schritt hin zu einer transparenteren und verbraucherfreundlicheren Gemeinsamen Agrarpolitik", so Franz Fischler, für Landwirtschaft, Entwicklung des ländlichen Raums und Fischerei zuständiges Mitglied der Kommission.

Das sechste Umweltaktionsprogramm der Gemeinschaft, die beim Gipfel von Göteborg dargelegte Strategie für die nachhaltige Entwicklung und die Strategie zur Einbeziehung von Umweltbelangen des Agrarrats unterstreichen allesamt die Bedeutung der ökologischen Landwirtschaft, deren positiven Beitrag zum Umweltschutz und die Notwendigkeit der Unterstützung u.a. durch die GAP. Die in dem Arbeitspapier hervorgehobenen Hauptelemente sind daher:

  • Entwicklung und Vereinfachung verschiedener Systeme für den Verkauf ökologischer Erzeugnisse;

  • Ökologische Landwirtschaft in Gebieten mit empfindlicher Umwelt;

  • Förderung des Austausches technischer Informationen unter den Landwirten;

  • Gewährleistung, dass die GAP die Entwicklung des ökologischen Landbaus unterstützt;

  • Gewährleistung der Rückverfolgbarkeit und Echtheit ökologischer Lebensmittel;

  • Verstärkte Anwendung des EU-Emblems;

  • Gewährung von Zugang zu Informationen hinsichtlich zusätzlicher Prüfanforderungen falls diese bestehen;

  • Harmonisierung von Test- und Kontrollverfahren, Überwachung und Akkreditierung zusammen mit der Gewährleistung einer effizienten Zusammenarbeit zwischen allen am Prüfsystem beteiligten Parteien, einschließlich der Gemeinschaftskontrollen;

  • Umsetzung geeigneter Standardverfahren um sicherzustellen, dass eingeführte Erzeugnisse sowohl den fairen Wettbewerb mit EU-Erzeugnissen als auch die Verpflichtungen der EU gegenüber Entwicklungsländern einhalten;

  • Einrichtung einer Stelle für unabhängige, hochqualifizierte und transparente Stellungnahmen zu der Frage welche Erzeugungsmethoden, Substanzen usw. akzeptiert werden können, um die Übereinstimmung mit den Prinzipien der ökologischen Landwirtschaft zu gewährleisten;

  • Regelmäßigere Sammlung und Übermittlung offizieller statistischer Daten über Erzeugung, Verbrauch und Handel (EU Aus- und Einfuhren);

  • Wirksame Finanzierung von Forschung im Bereich der ökologischen Landwirtschaft im Hinblick auf Lebensmittelsicherheit und Qualität, einschließlich Erweiterung der Forschung zur Entwicklung neuer Produkte und Verarbeitungsmethoden zum Ausbau der umweltbezogenen Nachhaltigkeit ökologischer Erzeugungsverfahren sowie Vergleichsstudien zwischen ökologischen und herkömmlichen Lebensmitteln.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Online-Konsultation wird im Sommer 2003 online veröffentlicht. Die Kommission wird den endgültigen Aktionsplan Ende des Jahres vorlegen. Bis zum 16. März 2003 können von den Verbrauchern Reaktionen und Ideen eingebracht werden.

Einsicht in das Arbeitspapier und Teilnahme an der Umfrage sind möglich unter:

http://ec.europa.eu/agriculture/consultations/organic/index_de.htm


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