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Jugendschutz / Expertenrunde der Kommission zum Thema Gewalt in Fernsehen, Internet und Videospielen

European Commission - IP/03/1218   09/09/2003

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IP/03/1218

Brüssel, 9. September 2003

Jugendschutz / Expertenrunde der Kommission zum Thema Gewalt in Fernsehen, Internet und Videospielen

Auf Initiative der für Audiovisuelles und Jugend zuständigen EU-Kommissarin Viviane Reding trifft am Mittwoch, 10. September in Brüssel eine Gruppe von Wissenschaftlern zusammen, um die Kommission bei ihren Überlegungen zum Schutz Minderjähriger vor der Gewalt im Fernsehen, im Internet und in Videospielen zu unterstützen. Es geht dabei um die Revision der Richtlinie „Fernsehen ohne Grenzen“ und der 1998iger Empfehlung zum Schutz Minderjähriger in den audiovisuellen Medien und der Informationsgesellschaft. Ende 2003 bzw. Anfang 2004 will die Kommission eine Mitteilung über die Zukunft der audiovisuellen Politik der EU vorlegen, u.a. zur Frage, ob neue Maßnahmen der EU zum Schutz von Minderjährigen beschlossen werden sollen. In der Empfehlung aus 1998 wird von den Internet-Anbietern vor allem verlangt, einen entsprechenden Verhaltenskodex zu entwickeln.

„Die Europäische Kommission erwartet von diesem Treffen, an dem namhafte europäische Experten, Psychologen, Soziologen, Kriminologen und Pädagogen teilnehmen, ein wissenschaftliches Gutachten über Ausmaß und Formen der Gewalt in den Medien und ihre Konsequenzen für Jugendliche, über die jeweilige Rolle der Regulierung und Selbstregulierung und über die Erziehung zum kritischen Umgang mit den Medien. Mit diesen Erkenntnissen will die Kommission neue praxisorientierte Ansätze zu einem Thema gewinnen, das für politisch Verantwortliche, Eltern und Experten eine besorgniserregende Aktualität besitzt“, erklärt Viviane Reding und weist darauf hin, dass die 1998iger Empfehlung durchaus zufriedenstellend umgesetzt worden ist. „Die Empfehlung war Ausgangspunkt für die Entwicklung von Verhaltensnormen, die Durchführung von Aufklärungskampagnen und die Aufstellung von Plänen darunter das 1999 gestartete Gemeinschaftsprogramm Safer Internet zur Bekämpfung unerlaubter Inhalte“.

20 Experten aus Italien, Belgien, dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden, Schweden, Finnland, Frankreich, Deutschland, Luxemburg, Österreich, Malta, Polen und Spanien werden bei drei Rundtischgesprächen neue Erkenntnisse, Erfahrungen und Ideen austauschen zu Themen wie Ausmaß und Auswirkungen der Gewalt in den Medien, Medienerziehung und Rolle der Co-Regulierung und Selbstregulierung.

Hintergrund: eine Kurzfassung der aktuellen Vorschriften zum Schutz Minderjähriger in den Medien ist abrufbar unter:

http://ec.europa.eu/avpolicy/regul/review-twf2003/twf2003-theme4_de.pdf

Websiteadresse zum Minderjährigenschutz und Schutz der Menschenwürde in den audiovisuellen Medien und Informationsdiensten:

http://ec.europa.eu/avpolicy/regul/new_srv/pmhd_de.htm


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