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IP/03/1200

Brüssel, 5. September 2003

LIFE-Umwelt: 104 innovative Umweltprojekte teilen sich 69 Mio. EUR an Kommissionszuschüssen

Die Europäische Kommission hat 104 innovative Umweltprojekte ausgewählt, die von ihr Zuschüsse im Rahmen des Programms LIFE-Umwelt erhalten werden. Die ausgewählten Projekte werden von 14 EU-Mitgliedstaaten (alle mit Ausnahme Luxemburgs) und sechs Beitrittsländern (Estland, Lettland, Ungarn, Rumänien, Slowenien und Slowakei) durchgeführt. Diese Projekte erfordern Gesamtinvestitionen von rund 216 Mio. €, zu denen LIFE-Umwelt 69 Mio. € beisteuern wird. Die ausgewählten Projekte wenden modernste Technologien an, um Umweltprobleme in mehreren Bereichen zu lösen. Dieses Jahr wurden hauptsächlich Projekte aus den Bereichen Abfallentsorgung und integrierte Produktpolitik ausgewählt. Die Projekte erhalten die finanzielle Unterstützung bei Einhaltung der administrativen und finanziellen Bestimmungen.

Integrierte Produktpolitik und Abfallentsorgung stehen vorn

Die 104 ausgewählten Projekte decken die folgenden 5 Bereiche ab: Förderung der Einbeziehung von Umweltbelangen in Raumordnungspolitik, Flächennutzungsplanung und Stadtplanung, Förderung der nachhaltigen Bewirtschaftung der Wasserressourcen, Vermeidung, Wiederverwertung und Wiederverwendung von Abfällen, Verringerung der Umweltauswirkungen durch wirtschaftliche Tätigkeiten und Förderung der integrierten Produktpolitik.

Der höchste Anteil der ausgewählten Projekte entfällt auf das Thema integrierte Produktpolitik (27 Projekte, EU-Beitrag 17,4 Mio. €). Doch nehmen die 25 Projekte zum Thema Abfallentsorgung den höchsten Anteil der Zuschüsse in Anspruch (EU-Beitrag 18,7 Mio. €, was 27 % der Gesamtsumme entspricht). Mehr als die Hälfte der ausgewählten Projekte zum Thema integrierte Produktpolitik befassen sich mit dem integrierten Umweltmanagement, und zwar auf dem Weg des Systems für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung (EMAS). Schwerpunkte anderer Projekte sind die umweltgerechte Gestaltung, umweltgerechte Finanzprodukte und die Umweltkennzeichnung, wozu auch ein dänisches Projekt gehört, das mit einer Kampagne „Europäische Woche der Blume“ für das EU-Umweltzeichen werben will. Schwerpunkte der 25 ausgewählten Projekte zum Thema Abfallentsorgung sind Verpackung und Kunststoffe, gefährliche oder problematische Abfälle sowie Massenabfälle.

Auch auf die nachhaltige Bewirtschaftung der Wasserressourcen entfällt dieses Jahr ein beträchtlicher Anteil der Zuschüsse, nämlich 20 %, verteilt auf 24 Projekte (EU-Beitrag 13,7 Mio. €). Im letzten Jahr war dies der größte Teilbereich, sowohl was die Anzahl der ausgewählten Projekte als auch die Höhe der EU-Zuschüsse betraf. Die Projekte gelten der Abwasserbehandlung, dem Grundwasserschutz und dem Management von Flusseinzugsgebieten.

17 Projekte, die mit insgesamt 11,9 Mio. € kofinanziert werden, gelten dem Thema der Minimierung der Umweltauswirkungen durch wirtschaftliche Tätigkeiten, worunter saubere Technologien und die Verringerung der Treibhausgasemissionen fallen. Schließlich geht ein Beitrag von 7,5 Mio. € an 11 Projekte, die sich dem Thema der Förderung der Einbeziehung von Umweltbelangen in die Stadtplanung, das Management der Küstengebiete, den Fremdenverkehr oder andere Bereiche der Raumordnungspolitik und Flächennutzungsplanung widmen. Im gleichen Themenbereich wollen vier Projekte die speziellen Probleme Luftqualität und Lärmminderung anpacken.

Die EU-Zuschüsse in Höhe von 69 Mio. € werden rund 32 % der Projektkosten für 2003 abdecken. Die übrigen 147 Mio. € werden von den Begünstigten, den Partnern und Kofinanzierern kommen. Der EU-Finanzbeitrag beträgt pro Projekt durchschnittlich 667 978 €.

Von den 104 dieses Jahr ausgewählten Projekten werden fast die Hälfte (48 %) von privaten Stellen geleitet, wozu auch kleine und mittlere Unternehmen zählen. Auch Behörden und öffentliche Einrichtungen sind unter den Begünstigten gut vertreten (40 %), obwohl damit 11 % weniger ausgewählte Projekte als im letzten Jahr von Einrichtungen des öffentlichen Sektors eingereicht wurden. Schließlich werden nicht staatliche Organisationen 12 % der ausgewählten Projekte leiten; das bedeutet eine Verdoppelung gegenüber dem letzten Jahr. Die Projekte erhalten die finanzielle Unterstützung bei Einhaltung der administrativen und finanziellen Bestimmungen.

Das diesjährige Auswahlverfahren

Für das Auswahlverfahren 2003 gingen bei der Kommission 532 Anträge ein (10 % mehr als im Vorjahr), von denen 484 (91 %) als zuschussfähig eingestuft wurden. Die Vorschläge kamen von ganz unterschiedlichen öffentlichen und privaten Organisationen aus allen Mitgliedstaaten mit Ausnahme Luxemburgs und aus den sechs Beitrittsländern Estland, Lettland, Ungarn, Rumänien, Slowenien und, erstmals, der Slowakei.

Die Vorschläge wurden einem strengen Auswahlverfahren unterzogen und von der Kommission mit Unterstützung einer Gruppe unabhängiger Sachverständiger in eine Rangfolge der Zuschusswürdigkeit gebracht. Der aus Vertretern der Mitgliedstaaten und Beobachtern aus den Beitrittsländern zusammengesetzte LIFE-Ausschuss befürwortete einstimmig die Liste der 104 von der Kommission zur Auswahl vorgeschlagenen Projekte.

Das LIFE-Programm

LIFE ist das Programm der Europäischen Union, über das finanzielle Zuschüsse an Umwelt- und Naturschutzprojekte in der EU, den Beitrittsländern und Nachbarregionen vergeben werden. LIFE soll in erster Linie - durch Finanzierung gezielter Aktionen - zur Entwicklung und Durchführung der Umweltpolitik der EU beitragen. LIFE besteht aus drei Teilen: LIFE-Umwelt, LIFE-Natur und LIFE-Drittländer. Über LIFE-Umwelt werden innovative Lösungen für Umweltprobleme kofinanziert.

LIFE-Umwelt-Projekte sind gekennzeichnet durch Innovation, Übertragbarkeit und Vorzeigecharakter. Für das derzeitige LIFE-Programm, das bis 2004 läuft, stehen 640 Mio. € zur Verfügung. LIFE-Umwelt-Projekte erhalten knapp die Hälfte der LIFE-Gesamtmittel.(1)

Eine Zusammenfassung der Projekte in jedem Land findet sich im Anhang. Genauere Angaben zu jedem der 104 neuen Projekte sind der LIFE-Projektdatenbank zu entnehmen:

http://ec.europa.eu/environment/life/project/index.htm

ANHANG

LIFE-Umwelt-Projekte 2003 in den einzelnen Ländern

Belgien

Zahl der bezuschussten Projekte: 4

Drei der vier Projekte werden von Einrichtungen des Privatsektors geleitet, das vierte von einer Behörde. Wasserbewirtschaftung ist das Hauptthema der genehmigten Projekte (ein Projekt gilt dem Grundwasserschutz und ein anderes der Abwasserbehandlung). Bei einem Projekt geht es um Abfallentsorgung (Verpackungen und Kunststoffe), beim vierten schließlich um die integrierte Produktpolitik (umweltgerechte Gestaltung, Ökoeffizienz, umweltgerechte Finanzprodukte). Geografisch decken die genehmigten Projekte alle drei belgischen Regionen ab: Flandern, Wallonien und Brüssel-Hauptstadt.

Dänemark

Zahl der bezuschussten Projekte: 3

Alle Projekte werden in Zusammenarbeit staatlicher Stellen (auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene) mit Privatunternehmen geleitet. Zwei der Projekte befassen sich mit der Abwasserbehandlung: In einem Projekt sollen kostengünstige Verfahren für die Behandlung von Sturmwasser entwickelt werden, im anderen ein innovatives Verfahren für die Behandlung von Umwelthormonen im Abwasser. Auf diese Weise werden beide Projekte bei der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie helfen. Am dritten Projekt, das mit einer Kampagne „Europäische Woche der Blume“ für das EU-Umweltzeichen werben will, werden nationale Behörden, Privatunternehmen und nicht staatliche Organisationen in neun Mitgliedstaaten beteiligt sein.

Deutschland

Zahl der bezuschussten Projekte: 7

Geografisch verteilen sich die Projekte auf sechs Regionen: zwei in Berlin und je eines in Baden-Württemberg, in Hamburg, im Saarland, in Bayern und in Nordrhein-Westfalen. Vier der Projekte wurden von Privatunternehmen eingereicht, die drei anderen von einer nicht staatlichen Organisation, einer öffentlichen Einrichtung und einer Behörde. Saubere Technologien sind das wichtigste Thema der Projekte; vier der sieben Projekte befassen sich damit. Zwei Projekte gelten Abwasserproblemen, und ein Projekt wird dem integrierten Umweltmanagement europäischer Kirchen durch Anwendung des Gemeinschaftssystems für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung (EMAS) gelten.

Estland

Zahl der bezuschussten Projekte: 1

Das Projekt wird das Verfahren der Lebenszyklusanalyse in Estland einführen, indem es die Auswirkungen der Stromerzeugung aus ölreichen Sedimentgesteinen auf die Umweltleistung von Produkten untersucht. Der Begünstigte ist der größte Stromerzeuger in Estland: Eesti Energia. Das Projekt sieht eine internationale Zusammenarbeit mit einem Umweltinstitut in Finnland und privaten Forschungseinrichtungen vor.

Finnland

Zahl der bezuschussten Projekte: 2

Eines der Projekte wurde von einem Privatunternehmen eingereicht, das andere von einer öffentlichen Einrichtung.

Wasserbewirtschaftung, genauer Grundwasserschutz und kommunale Abwasserbehandlung, ist das Thema eines der Projekte, während das andere sich Verpackungsabfällen widmen und mit europaweiter Beteiligung durchgeführt werden wird.

Frankreich

Zahl der bezuschussten Projekte: 4

Diese Projekte gelten verschiedenen Umweltbereichen. Zwei Projekte widmen sich der Abfallentsorgung, die beiden anderen der Abwasserbehandlung bzw. dem integrierten Umweltmanagement. Zwei der Projekte wurden von Privatunternehmen eingereicht, eines von einer lokalen Behörde und eines von einer nicht staatlichen Organisation. Was die geografische Verteilung betrifft, so wurden zwei Projekte aus dem Süden genehmigt, eines aus dem Osten und eines aus der Nähe von Paris.

Griechenland

Zahl der bezuschussten Projekte: 8

Die Hälfte der Projekte wird von öffentlichen Einrichtungen geleitet, zwei von nicht staatlichen Organisationen und je eines von einer Behörde und einer privaten Einrichtung. Es gibt kein vorherrschendes Thema bei den Projekten; sie behandeln alle Umweltbereiche, die vom Programm LIFE-Umwelt abgedeckt werden. Drei Projekte widmen sich der Abfallentsorgung (zwei Projekte gelten Massenabfällen, eines gefährlichen oder problematischen Abfällen), ein Projekt behandelt die Wasserbewirtschaftung (Grundwasserschutz), zwei werden sich auf die Auswirkungen wirtschaftlicher Tätigkeiten konzentrieren (nämlich saubere Technologien und Verringerung von Treibhausgasemissionen), und das letzte wird der integrierten Produktpolitik gelten (Umweltkennzeichnung und umweltgerechtere Beschaffung durch kommunale Behörden).

Irland

Zahl der bezuschussten Projekte: 1

Das von einem Privatunternehmen in der Grafschaft Monaghan eingereichte Projekt wird einen neuartigen Ansatz für die Verarbeitung von Gülle untersuchen.

Italien

Zahl der bezuschussten Projekte: 14

Die Hälfte der Projekte wurden von öffentlichen Einrichtungen eingereicht (etwa Universitäten oder Kommunalverwaltungen), die andere Hälfte von privaten Einrichtungen oder nicht staatlichen Organisationen. Mit vier Projekten ist die Abfallentsorgung das wichtigste Umweltthema. Der Schwerpunkt von drei Projekten liegt auf dem Gemeinschaftssystem für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung (EMAS), während je zwei Projekte sich den Themen Umweltkennzeichnung, saubere Technologien und Flächennutzungsplanung widmen. Ein Vorschlag schließlich betrifft die Auswirkungen wirtschaftlicher Tätigkeiten. Die geografische Verteilung bestätigt erneut, wie stark Emilia Romagna beim Programm LIFE-Umwelt vertreten ist: Vier Projekte befinden sich in dieser Region. Je zwei Projekte sind in der Lombardei und in Kampanien angesiedelt, und je eines in den Regionen Toskana, Ligurien, Venetien, Latium, Sardinien und Apulien.

Lettland

Zahl der bezuschussten Projekte: 1

Das Projekt soll ein neuartiges Verfahren für die Kompostierung biologisch abbaubarer Siedlungsabfälle demonstrieren. Der Begünstigte ist der nationale Abfallverband, und das Projekt wird zusammen mit mehreren Kommunalverwaltungen und der Universität von Lettland durchgeführt.

Luxemburg

Dieses Jahr wurden keine Projekte eingereicht.

Niederlande

Zahl der bezuschussten Projekte: 12

Alle Projekte werden von privaten Einrichtungen geleitet, bis auf eines, für das eine Behörde verantwortlich ist. Der Schwerpunkt der Projekte liegt auf zwei Umweltbereichen: Sieben Projekte befassen sich mit den Auswirkungen wirtschaftlicher Tätigkeiten (drei Projekte haben saubere Technologien zum Thema, drei die Senkung von Treibhausgasemissionen und eines den nachhaltigen Fremdenverkehr) und fünf mit der Wasserbewirtschaftung (dreimal Abwasserbehandlung, einmal Grundwasserschutz und einmal Filterung städtischen Wassers).

Österreich

Zahl der bezuschussten Projekte: 2

Ein Projekt wird von einer nicht staatlichen Organisation in Wien geleitet, das andere von einem Privatunternehmen in Niederösterreich. Themen der Projekte sind Abwasserbehandlung und saubere Technologien.

Portugal

Zahl der bezuschussten Projekte: 6

Zwei der Projekte wurden von Kommunalverwaltungen eingereicht, die anderen vier von Universitäten und Forschungszentren. Integriertes Umweltmanagement (EMAS usw.) ist dieses Jahr das populärste Thema (drei der sechs Projekte); weitere Themen sind saubere Technologien, Wasserbewirtschaftung und Abfallentsorgung. Drei der Projekte sind in oder nahe Lissabon angesiedelt, eines in Porto, eines im Landesinneren und ein weiteres im Süden des Landes.

Rumänien

Zahl der bezuschussten Projekte: 1

Das Projekt betrifft die Wasserbewirtschaftung auf Flusseinzugsgebietsebene und wird von einer öffentlichen Einrichtung geleitet.

Schweden

Zahl der bezuschussten Projekte: 8

Der Schwerpunkt liegt vor allem auf der Entwicklung verschiedener Verfahren für die Behandlung von Abfällen und Abwässern. Die Projekte verteilen sich gleichmäßig auf die Bereiche saubere Technologien, Abfallentsorgung und Wasserbewirtschaftung zwei Projekte in jedem Bereich. Saubere Technologien werden in den Bereichen thermische Behandlung statt chemischer Behandlung sowie neuartige Resteverwertung in der Fleischindustrie entwickelt und demonstriert. Die Abwasserbehandlung in Gerbereien wird weiterentwickelt, und zwei neuartige Verfahren zur Abfallvermeidung und zur Verwertung gebrauchter Ölfilter werden getestet. Weitere, seltenere Themenbereiche sind die Lärmreduzierung bei der Sammlung von Abfällen und die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie in Wäldern. Mehrere große Bauunternehmen haben sich zusammengetan, um die allmähliche Ausschaltung sehr gefährlicher Stoffe im Bauwesen zu erleichtern. Das schwedische Forstwirtschaftsamt wird dieses Jahr mit zwei neuen Projekten beginnen: Wiederverwertung von Holzasche und Nachweis der Möglichkeiten, die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie in Wäldern zu fördern. Bei diesen Arbeiten wird die erprobte internationale Zusammenarbeit mit den entsprechenden französischen Forstbehörden fortgesetzt.

Slowakei

Zahl der bezuschussten Projekte: 1

Die Slowakei reichte dieses Jahr zum ersten Mal Projekte ein, von denen eines ausgewählt wurde. Es betrifft die Verringerung von Treibhausgasemissionen und wurde von einer nicht staatlichen Organisation vorgeschlagen.

Slowenien

Zahl der bezuschussten Projekte: 2

Sowohl der private als auch der öffentliche Sektor sind dieses Jahr vertreten: Ein Vorschlag mit dem Thema Energieeinsparungen bei Zentralheizungen wurde vom Privatunternehmen „Globalvision“ in Laibach eingereicht. Der andere wird ein neuartiges Verfahren für die nachhaltige Sanierung einer Deponie untersuchen und wurde von der Gemeinde Ormoz vorgelegt.

Spanien

Zahl der bezuschussten Projekte: 15

Acht der Begünstigten sind Privatunternehmen und nicht staatliche Organisationen, die übrigen sind öffentliche Verwaltungen. Abfallentsorgung und Wasserbewirtschaftung sind dieses Jahr die populärsten Themen. Weitere Bereiche sind saubere Technologien, Küstenumwelt und städtische Umwelt. Die meisten Projekte sind am Mittelmeer angesiedelt. Ferner wurde in den Regionen La Rioja, Castilla y León, Andalusien, Extremadura und Galizien je ein Projekt ausgewählt.

Ungarn

Zahl der bezuschussten Projekte: 4

Die Projekte stehen unter ganz unterschiedlicher Leitung: einer privaten Einrichtung, einer nicht staatlichen Organisation, einer öffentlichen Einrichtung und einer Behörde. Behandelte Umweltthemen sind die Wasserbewirtschaftung (auf Flusseinzugsgebietsebene, und die Sanierung einer Aue), die Auswirkungen wirtschaftlicher Tätigkeiten (nachhaltiger Fremdenverkehr) und die Abfallentsorgung (gefährliche oder problematische Abfälle).

Vereinigtes Königreich

Zahl der bezuschussten Projekte: 8

Die Hälfte der erfolgreichen Antragsteller sind Behörden und Universitäten, die andere Hälfte Privatunternehmen. Abfallentsorgung ist dieses Jahr der populärste Bereich; mehrere Projekte werden hier neuartige Ansätze demonstrieren. Weitere Themen sind das Gemeinschaftssystem für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung (EMAS), die Umweltplanung im städtischen Raum, die Vermeidung von Wasserverschmutzung durch die Landwirtschaft und die Entwicklung von Strategien für das Küstenzonenmanagement zur Milderung der Auswirkungen des Klimawandels.

(1)Je 47 % der Mittel stehen für die Programme LIFE-Natur und LIFE-Umwelt zur Verfügung, die restlichen 6 % für das Programm LIFE-Drittländer.


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