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IP/02/69

Brüssel, 15. Januar 2002

MKS in Argentinien: Lockerung der Einfuhr-beschränkungen

Der Ständige Veterinärausschuss befürwortete heute einen Vorschlag der Europäischen Kommission zur Maul- und Klauenseuche (MKS) in Argentinien. Demnach darf entbeintes und gereiftes frisches Rindfleisch aus dem gesamten Hoheitsgebiet mit Ausnahme der Provinzen La Pampa und Santiago del Estero ab 1. Februar 2002 wieder in die EU eingeführt werden.

Die Einfuhr frischen Fleischs von MKS-emfänglichen Tieren aus Argentinien in die EU war am 13. März 2001 nach MKS-Ausbrüchen ausgesetzt worden. Zur Eindämmung der Seuche startete Argentinien ein Impfprogramm bei Rindern. Bei Kontrollbesuchen des Lebensmittel- und Veterinäramtes (FVO) der Kommission wurden die epidemiologische Lage und die Kontrollmaßnahmen geprüft. Die zuständigen argentinischen Veterinärbehörden sind auf die meisten Kritikpunkte des FVO eingegangen und haben bestätigt, dass die Seuche in allen bis auf zwei Provinzen getilgt ist. Zusätzlich wurde Ende 2001 ein zweites Impfprogramm abgeschlossen.

Bei einer Zusammenkunft am 11. Januar 2002 haben die argentinischen Veterinärbehörden weitere Auskünfte erteilt und Zusicherungen gemacht, so dass es angezeigt ist, die Einfuhr entbeinten und gereiften Fleischs aus solchen Gebieten zuzulassen, in denen die MKS in den zurückliegenden 60 Tagen nicht mehr aufgetreten ist. Da dies auf die Provinzen La Pampa und Santiago del Estero nicht zutrifft, gelten die Einfuhrbeschränkungen für diese beiden Provinzen weiter.

Der Vorschlag muss in den kommenden Tagen noch förmlich von der Kommission angenommen werden. Die Entscheidung soll ab dem 1. Februar 2002 gelten und in der Sitzung des Ständigen Veterinärausschusses am 22./23. Januar überprüft werden, so dass der Kommission erforderlichenfalls weitere Garantien und Informationen bereitgestellt werden können.

Der für Gesundheit und Verbraucherschutz zuständige Kommissar David Byrne begrüßte die Fortschritte bei der Bekämpfung der Seuche in Argentinien: „Im März 2001 mussten wir entschlossen handeln und die EU mit einem Einfuhrverbot vor der möglichen Einschleppung der Maul- und Klauenseuche schützen. Angesichts der seitdem erzielten Fortschritte ist es nun an der Zeit, diese Entscheidung zu überprüfen. Ich möchte Argentinien darin bestärken, die Anstrengungen zur Tilgung der Seuche fortzusetzen. Die Kommission wird mit den argentinischen Ansprechpartnern in engem Kontakt bleiben, um die weitere Entwicklung zu verfolgen.


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